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Großes Banner wirbt für Berufsfelderkundung / Bürgermeisterin: Betriebe tragen soziale Verantwortung

Großes  Banner wirbt für Berufsfelderkundung  / Bürgermeisterin: Betriebe tragen soziale Verantwortung. Foto: Jörg Fruck

„Auch in diesem Jahr finden wieder die bekannten Berufsfelderkundungstage statt“, sagt Anke England von der Stabsstelle Arbeit, Gesundheitsförderung, Technologietransfer und Universitätsentwicklung der Stadt Witten. Vor dem ersten Durchlauf (25. – 29.03.19) wurde jetzt am Rathaus wieder ein großes Banner aufgehängt, dass weithin sichtbar dafür wirbt.

Die Berufsfelderkundungstage sind ein Baustein der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Die eintägigen Tagespraktika sollen Schülerinnen und Schülern der achten Klasse helfen, sich bei der Vielzahl verschiedener Berufsfelder zu orientieren, um sich nach der Schule für einen Ausbildungsplatz entscheiden zu können. Bürgermeisterin Sonja Leidemann unterstützt die Umsetzung der Landesinitiative, damit die Betriebe und Einrichtungen hier bei uns in Witten geeignete Nachwuchskräfte finden können: „Immer mehr junge Leute gehen nach der Schule an die Uni, dabei bleiben gerade kleinere Betriebe bei der Suche nach Talenten auf der Strecke. Ein Stück weit sehen wir das Thema Ausbildung auch als soziale Verantwortung der heimischen Betriebe“, erklärt die Bürgermeisterin.

Praktika

Die Umsetzung der Landesinitiative erfolgt in mehreren Schritten. Vor den Berufsfelderkundungen in den Betrieben machen die Schüler und Schülerinnen in den Schulen eine Potentialanalyse. Mit den Erkenntnissen der Potentialanalysen wählen sie für sie geeignete Berufsfelder aus. In drei je eintägigen Praktika können Sie unterschiedliche Berufe  kennenlernen. In Klasse 9 oder 10 findet dann ein Praktikum statt. Dieses ist in der Regel 2- bis 3-wöchig. Im Vergleich zu den Berufsfelderkundungstagen lernen die Schüler die Berufs- und Arbeitswelt, betriebliche Anforderungen und den praxisorientierten Einsatz eigener Fähigkeiten dann über einen längeren Zeitraum kennen.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Hagen wird die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ von der agentur mark GmbH aus Hagen umgesetzt. Damit  Betriebe, Schülerinnen und Schüler zueinander finden, wurde vor vier Jahren ein Portal (www.berufsfelderkundung-ha-en.de) geschaffen auf dem mittlerweile über 300 Betriebe der Region mehr als 2000 Plätze anbieten.

2000 Plätze buchbar

Über 2000 Plätze in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind buchbar, mehr als 700 Plätze wurden über das Portal bereits gebucht. Sowohl Nachfrage als auch Angebot sind in Witten noch ausbaufähig. „Gerade für kleinere und mittelständische Betriebe ist das Portal eine gute Werbeplattform, um interessante Ausbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen.“ Erläutert Benedict Pavelka, der das Portal für Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis betreut.

Die agentur mark GmbH organisiert im Rahmen der Berufsfelderkundungen in bestimmten Branchen auch Aktionstage für Schüler/innen und deren Eltern. Um die Nachwuchskräfteförderung in einzelnen Branchen zu stärken, werden Branchentage durchgeführt, bei denen Schüler/innen typische Tätigkeiten, denen man in einer Ausbildung nachgeht, aus nächster Nähe kennenlernen können. Dazu zählen der Tag des jungen Gastgewerbes am 03. Juli im Ardey-Hotel in Witten und der Tag der Pflege in der Altenpflegeeinrichtung der Diakonie in Witten („Feierabendhäuser“) am 09. Mai.

Die Buchung von Plätzen für die Veranstaltung ist über das Berufsfelderkundungsportal (www.berufsfelderkundung-ha-en.de) möglich. Kreisweit gibt es momentan noch über 1000 buchbare Plätze. Informationen für Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen oder interessierte Betriebe erteilt die agentur mark: Benedict Pavelka, Handwerkerstraße 11, 58135 Hagen; pavelka(at)agenturmark.de; Tel. 02331 – 48878 18

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