Archiv Einzelansicht  - Stadt Witten

Innenstadt: Witten erhält knapp 203.000 Euro Fördermittel

Blick in Bahnhofstraße Witten

Die Entwicklung der Innenstadt ist eine der wichtigsten Herausforderungen für Witten. Nun erhält die Stadt 202.752 Euro aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2021“ der Landesregierung. Das Geld soll in eine Machbarkeitsstudie für das ehemalige Kaufhof-Gebäude sowie in einen Verfügungsfonds „Anmietung“ fließen.

Machbarkeitsstudie für Kaufhof-Gebäude

Gut zwei Drittel der Summe soll in die Machbarkeitsstudie investiert werden. Mit dieser Studie wollen Stadt Witten und die Eigentümerin des Gebäudes, die Saller GmbH, klären, ob und wie das Gebäude beziehungsweise das Grundstück genutzt werden können. Dazu gehört auch, die Inhalte und Fragestellungen gemeinsam und professionell begleitet festzulegen: die Analyse des Standorts, das Nutzungskonzept, die Frage nach Um- oder Neubau und die Wirtschaftlichkeit der beiden Varianten. „Das Gebäude steht an einem prominenten Standort. Es wirkt auf den Rest der Innenstadt, deshalb ist dafür eine gute Planung besonders wichtig“, erklärt Claudio Rabe, Abteilungsleiter Städtebau und Stadterneuerung im Wittener Planungsamt.

Verfügungsfonds „Anmietung“

Zudem erhält die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten Mittel für ihren Verfügungsfonds „Anmietung“. Dieser ist eine Reaktion auf die große Zahl an Leerständen in der Innenstadt. Mit dem Geld aus dem Verfügungsfonds sollen besonders frequenzbringende Angebote wie zum Beispiel neue Einzelhandels- oder Gastronomie- Startups, Pop-Up-Stores, Dienstleistungen mit Publikumsverkehr oder kulturwirtschaftliche Nutzungen günstigere Bedingungen für die Anmietung von Ladenlokalen geschaffen werden. „Mit diesem Fonds erleichtern wir neuen Nutzern den Start. Das wird auch mittel- und langfristig positive Effekte für eine lebendige Innenstadt haben“, sagt Wittens Wirtschaftsförderer Heiko Kubski.

(  )