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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

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Klimaschutzbeauftragte: Sonntag ist Weltwassertag

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Damit in Krisenzeiten nicht alles in Vergessenheit gerät, was sonst noch wichtig ist, macht Wittens Klimaschutzbeauftragte Sonja Eisenmann darauf aufmerksam, dass am Sonntag (22.3.) „Weltwassertag“ ist.

„Wasser und Klimawandel“ lautet in diesem Jahr das Motto. Eine bei der Emschergenossenschaft sitzende Service-Organisation kümmert sich seit Anfang des Jahres im Zuge der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ in enger Abstimmung zwischen den Kommunen in der Region und dem Umweltministerium darum, das Element Wasser in Zeiten des Klimawandels sinnvoll zu nutzen: „In der öffentlichen Diskussion wird die Ressource Wasser oft als sichtbare Folge des Klimawandels wahrgenommen. Auf der einen Seite gibt es zu viel Wasser. Meeresspiegel steigen, Küstenstädte sind bedroht und Starkregenereignisse bedrohen die kommunale Infrastruktur. Auf der anderen Seite gibt es zu wenig Wasser. Dürreperioden sind die Folge, die künstliche Bewässerung von Pflanzen und Bäumen ist erforderlich und Landwirte klagen über Ernteausfälle und wirtschaftliche Schäden“, erklärt die Emschergenossenschaft in einer aktuellen Pressemitteilung. Deshalb sei es nötig, den Hitzestress in den Städten durch Verdunstung zu reduzieren, den natürlichen Wasserkreislauf zu erhalten und insbesondere Regenwasser oberirdisch abzuleiten und gezielt als Element der Stadtgestaltung einzusetzen.

Hierfür soll bis 2040 die „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ in dem Gebiet des Regionalverbands Ruhr entstehen. Ziel ist es unter anderem 25 Prozent der versiegelten Flächen von der Mischkanalisation abzukoppeln und die Verdunstungsrate im urbanen Raum um 10 Prozentpunkte zu erhöhen.

Gemeinsam werden Kommunen aus den Verbandsgebieten von Emschergenossenschaft, Lippeverband und Ruhrverband in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Klimaanpassungsmaßnahmen wie beispielsweise der Bau von Versickerungsanlagen oder Dach- und Fassadenbegrünungen umsetzen um die positiven Eigenschaften der Ressource Wasser im Sinne einer dezentralen Regenwasserbewirtschaftung vor Ort zu nutzen. Weitere Informationen unter www.wasser-in-der-stadt.de

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