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Kommen Sie am 24. April zum „Rad-Café“! Stadt Witten erstellt ein Radverkehrskonzept

Radfahren (Foto: Jörg Fruck, Stadt Witten)

Lädt man ein zu einer „Auftaktveranstaltung zur Erstellung eines Radverkehrskonzepts“, mag das nicht gerade sexy-magnetische Wirkung auf Menschen entfalten. Deshalb mal anders: „Liebe Wittener/innen, kommen Sie herzlich gerne am kommenden Dienstag, 24. April, zur Zeche Nachtigall, um dort gemeinsam für Witten das Rad(fahren) neu zu erfinden!“

Los geht’s mit dem „Rad-Café“ um 18 Uhr im LWL-Industriemuseum, Nachtigallstraße 35. Logisch, dass der Veranstaltungsort direkt am schönen Ruhrtalradweg gelegen ist, oder?

Attraktiv und sicher: Witten soll fahrradfreundlich werden!

Sinn und Ziel des Rad-Cafés ist natürlich nicht, ganz beseelt die Radwege-Perlen in Witten zu betrachten. Wichtiger ist, auf all das zu schauen, was man noch tun kann, um das Radfahren in Witten attraktiver und sicherer zu gestalten. Man muss es ja mal deutlich sagen: Auch wenn die Note 4,2 im Fahrradklimatest des ADFC 2017 eine Verbesserung gegenüber 2014 (Note 4,3) war, kann man damit sicher nicht zufrieden sein. Schon gar nicht, wenn man kinder- und familienfreundliche Stadt ist. Und Universitätsstadt. Und Stadt im Grünen.

Beim Rad-Café stellt das Planungsbüro erstmals die Zielsetzung, Inhalte und Ablauf des Projekts öffentlich vor. „Die Experten geben einen Überblick über erste Analyseergebnisse und Vorschläge zur Konzeption eines Radverkehrsnetzes“, erklärt die städtische Verkehrsplanerin Claudia Angenendt. Im Anschluss an diesen Start besteht die Möglichkeit, an moderierten Thementischen zu diskutieren und Ideen in das Konzept einzubringen.

Bitte anmelden, weil es bei der Vorbereitung hilft

„Wir freuen uns auf Ihre aktive Mitwirkung!“, lädt Angenendt im Namen des Planungsamtes zum Zuhören und Mitreden ein. Um Anmeldung  bis einschließlich Sonntag, 22. April (am Wochenende per E-Mail) bittet sie herzlich, weil es natürlich die Vorbereitung des Abends erleichtert.

Anmelden kann man sich per E-Mail an claudia.angenendt(at)stadt-witten.de oder telefonisch unter der Rufnummer 581-4163. Verkehrsplanerin Angenendt ist auch Ansprechpartnerin für Sachfragen zum Thema.

Radverkehrskonzept: Was bisher geschah…

Im Januar haben zwei Planungsbüros – die Planersocietät und VIA eG– mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts für die Stadt Witten begonnen. „Wir wollen  ein fahrradfreundliches Klima herstellen und den Radverkehrsanteil erhöhen“, betont Angenendt.

Wie kann man sich einbringen?

Während das Konzept entsteht, sind verschiedene Beteiligungsformate vorgesehen: von der öffentlichen Auftaktveranstaltung (am 24. April) über eine Planungsradtour für die politischen Vertreter/innen, Interessensverbände, Multiplikatoren und  interessierte Bürger/innen bis hin zum Infostand in der Innenstadt. Und eine Abschlussveranstaltung wird es auch geben.

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