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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Kreisverkehr Herbede: Verfüllarbeiten sind abgeschlossen, Baustelle wird abgeräumt

Schon am Mittwoch, 20.2., wurde das Bohrgerät abtransportiert. (Foto: Jörg Fruck, Stadt Witten)

Dass Witten mitten im Ruhrpott liegt, wird spätestens bei solchen Arbeiten deutlich: Am Kreisverkehr in Herbede, zwischen Meesmannstraße und Rathaus der Medizin, wurden am Dienstag (19. Februar) die letzten Bohrungen gemacht und die Verfüllarbeiten abgeschlossen.

„Mehr als 400 Tonnen Suspension sind hier im Boden gelandet“, resümiert Gerald Klawe von der Umweltabteilung der Stadt Witten. Er und sein Team müssen Material – und somit auch Geld – versenken lassen, wenn sich Wittens bergbauliche Geschichte zeigt.

In Herbede wurden  Hohlräume bzw. Verbruchzonen unweit der viel befahrenen Vormholzer Straße vermutet. Letzte Gewissheit geben dann nur Bohrungen. „In diesem Fall sind viele Bohrmeter zusammen gekommen, weil wir aus Rücksicht auf den Verkehrsfluss schräg von den Gehwegen aus gebohrt haben“, erläutert Klawe. „Der herzliche Dank der Stadt Witten gilt hier auch dem privaten Flächeneigentümer, der uns ermöglicht hat, von seinem Grundstücken aus schräg unter die Straße zu bohren.“ Andernfalls wäre es nicht ohne Straßensperrungen gegangen.

Bis zum 28. Februar sollen Geräte und Absperrungen vollständig aus dem Straßenbild verschwinden. Dann gilt es natürlich noch, die „Zeche“ zu zahlen: Eine knappe Viertelmillion wird die Maßnahme kosten. Weniger, als vorab kalkuliert wurde, und doch viel Geld, das man danach nicht mal sehen kann. Dafür ist aber eine Gefahrensituation dauerhaft beseitigt!

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