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Kröten wandern zum Laichen zu den Teichen / Stadt stellt Schilder auf und sperrt Straßen

Foto Jörg Fruck

Für diese Jahreszeit ist es schon sehr mild, und am Wochenende soll es auch noch feucht werden: Die Naturschutzgruppe Witten (NaWit) rechnet daher mit einem vorzeitigen Beginn der Amphibienwanderung. Ermuntert durch warme Regenschauer werden sich in Kürze zahlreiche Frösche, Kröten und Molche wieder auf den Weg zu ihren Laich-Gewässern machen.

Feuchtgebiete großräumig umfahren

Die Stadt Witten stellt deshalb wie immer Hinweisschilder auf und sperrt auch einige Straßen. Denn sehr viele Erdkröten kommen unter die Räder, wenn sie auf ihrer Wanderung zu den Laichgewässern Straßen überqueren müssen. Stark gefährdet sind auch Molche, die „wegen ihrer geringen Größe und dunklen Tarnung auch vom gutwilligsten Autofahrer kaum erkannt werden können“, schreibt die NaWit in einem Flugblatt. Das gelte in Witten besonders für den Bergmolch, der gerade erst als „Lurch des Jahres 2019“ ausgezeichnet wurde.

Stadt und NaWit appellieren wieder gemeinsam an die Kraftfahrer, auf die Tiere Rücksicht zu nehmen. Besonders an milden und regnerischen Abenden, wenn viele Tiere unterwegs sind, sollten die durch Schilder gekennzeichneten Bereiche am besten gar nicht und wenn doch nur sehr langsam befahren werden.

Diese Straßen bitte meiden

In diesem Jahr sind die Straßen Gederbachweg, Am Masling/Kohlseggenstraße und der Steinäckerweg während der Amphibienwanderung für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für die Straßen Berghauser Straße, Im Hummelbeck/Klevinghaushof, Kleine Borbach/Waldstraße, Muttentalstraße, Rauendahlstraße, Schneer Weg, Speckbahn und Wilbergstraße gilt besonders an feuchten Abenden: Bitte das Tempo drosseln!

Aber auch in einigen nicht beschilderten Bereichen - z. B. an der Dorneystraße, der Frielinghauser Straße, der Steinbachstraße oder auf vielen waldnahen Wegen können Amphibien unterwegs sein. Auch hier sollten Naturfreunde Rücksicht nehmen, denn nach Zählungen der NaWit ist der Wittener Amphibienbestand in letzter Zeit weiter zurückgegangen. Das liege einerseits an den zuletzt sehr trockenen Frühjahren, aber auch an einer weiteren Verschlechterung der Lebensräume, erklärt die NaWit.

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