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Lev Hasharon: Bürgermeister Lars König betont Solidarität mit Partnerstadt

Bürgermeister Lars König am Schreibtisch

Derzeit herrscht in Israel eine Waffenruhe, doch von den Kämpfen im Mai war auch Wittens Partnerstadt Lev Hasharon betroffen. In einem Grußwort drückt Bürgermeister Lars König für die Stadt Witten die Solidarität mit Lev Hasharon aus und verurteilt Antisemitismus.

Das Grußwort im Wortlaut:

Im Mai 2021 ist der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern blutig geworden – mal wieder. Es gab Gewalt von beiden Seiten und Verletzte und Tote auf beiden Seiten. Auch Lev Hasharon, seit 1979 Partnerstadt von Witten, war betroffen. In Folge dieser Kämpfe gab es in vielen deutschen Städten antisemitische Kundgebungen.

Die Stadt Witten steht an der Seite von Lev Hasharon. Wir fühlen mit den Menschen in Lev Hasharon, von denen einige über die Jahre zu Freunden wurden. Wir fühlen mit den Menschen in Israel und solidarisieren uns mit den zivilen Opfern auf allen Seiten dieses Konflikts.

Zugleich verurteilen wir Antisemitismus und Antijudaismus in jeglicher Form auf das Schärfste und bekennen uns ohne Einschränkungen zum Existenzrecht des Staates Israel. Antisemitismus darf in der Welt und damit auch in Witten keinen Platz haben. Dies ist eine Lehre aus unserer Geschichte, aber auch die einzig logische Konsequenz aus den allgemeinen Menschenrechten: Denn alle Menschen, also auch die Jüdinnen und Juden, haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben.

Seit dem 21. Mai schweigen die Waffen im Nahen Osten wieder. Wir wünschen den Menschen in der Region, dass sie in Zukunft friedlich, sicher und nachbarschaftlich zusammenleben.

 

In May 2021, the conflict between Israel and the Palestinians turned bloody - once again.

There was violence from both sides which caused injuries and deaths on both sides. Lev Hasharon, Witten's twin town since 1979, was also affected. As a result of this fighting, there were anti-Semitic rallies in many German cities.

The city of Witten stands by Lev Hasharon. We feel for the people of Lev Hasharon, some of whom have become friends over the years. We feel for the people in Israel and stand in solidarity with the civilian victims on all sides of this conflict.

At the same time, we condemn anti-Semitism and anti-Judaism in any form in the strongest possible terms and declare our unreserved support for the right of the State of Israel to exist. Anti-Semitism must have no place in the world and thus also in Witten. This is a lesson from our own history, but also the only logical consequence of universal human rights: For all people, including Jews, have the right to practise their religion freely.

Since 21 May, the weapons in the Middle East have been silent again. We wish the people in the region peaceful, safe and neighbourly coexistence in the future.

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