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Reduzierter Betrieb in zwei städtischen Kitas

Drei Kinder auf einem Häuschen auf einem Spielplatz

Wegen Personalmangels können die Kitas Buchholz und Wemerstraße in Witten ab dieser Woche vorerst nur eine reduzierte Betreuung anbieten. Das liegt einerseits an krankheitsbedingten Ausfällen. Andererseits auch daran, dass weiterhin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch nicht wieder arbeiten können, weil sie Corona-Risikopatienten sind. Springerkräfte  können die Unterbesetzung nur zum Teil ausgleichen.

In Buchholz wird die Gruppe, die in die Buchholzer Schule  ausgelagert war, in die Kita zurückgeholt und die Kinder auf die bestehenden Gruppen verteilt.  So soll sichergestellt werden, dass die Kinder zumindest bis zu maximal 35 Stunden betreut werden können.  Dieser Umzug ist beim  Landesjugendamt beantragt worden.

Auch in der Wemerstraße muss  aus personellen und organisatorischen Gründen die Betreuungszeit auf höchstens 35 Stunden reduziert werden.

Die betroffenen Eltern sind über die  Maßnahmen informiert worden.

Für Eltern „unglaublich ärgerlich“

„Für die Eltern, die mit dem normalen Kita-Angebot geplant hatten, ist das unglaublich ärgerlich. Immerhin hatte die Landesregierung ja den Normalbetrieb versprochen“, sagt Heiko Müller, Leiter der Abteilung Schule und Kindertageseinrichtungen der Stadt Witten. „Für uns vor Ort war  aber bereits absehbar, dass das kaum vollständig umsetzbar sein wird. Leider sehen wir uns jetzt in unserer Skepsis bestätigt.“

Die Stadt steht mit diesen Problemen nicht allein da, auch mehrere  Einrichtungen von anderen Trägern haben dem Landesjugendamt bereits mitgeteilt, dass sie nur einen eingeschränkten Regelbetrieb anbieten können.

„Wir bemühen uns aktuell darum, bei vorhandenen Kräften die Stundenzahl aufzustocken und so  den Personalengpässen zu begegnen. Außerdem sind wir permanent auf der Suche nach neuem Personal“ erläutert Heiko Müller.  

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