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Schiller-Gymnasium produziert eigenen Strom

Aufnahme der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wittener Schiller-Gymnasiums, im Hintergrund das Rathaus
Bürgermeisterin Sonja Leidemann (Re.) startet zusammen mit den Schülervertretern den Betrieb der Photovoltaik-Anlage. Foto: Jörg Fruck

Das Wittener Schiller-Gymnasium hat jetzt eine eigene Photovoltaik-Anlage. Der Anstoß zur Installation kam aus der Schülerschaft. Im Jahr 2019 hatten die Schülerinnen und Schüler eine Petition auf den Weg gebracht und über 500 Unterschriften gesammelt. Heute wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen. „Das ist ein tolles Engagement und ein weiterer kleiner Schritt in Richtung eines grünen Witten“, lobte Bürgermeisterin Sonja Leidemann.

Anlage spart jährlich 10 Tonnen CO2

90 Module mit je 330 Watt Leistung bedeuten 29,7 kWp Höchstleistung (kWp steht für Kilowatt-Peak). Im Jahr wird die Anlage damit etwa 25.000 Kilowatt-Stunden Strom produzieren.

Ungefähr drei Viertel davon wird das Schiller-Gymnasium selbst verbrauchen  und damit etwa 10 Tonnen Kohlendioxid einsparen

Hinter diesen blanken Zahlen steht eine  öffentlich-private Partnerschaft zwischen der  Stadt Witten und der PPP SchulManagement Witten GmbH & Co. KG (hinter der die STRABAG steht)  Die PPP SchulManagement Witten GmbH & Co. KG ist für den Betrieb und die Sanierung des Schiller-Gymnasiums sowie der Adolf-Reichwein-Realschule zuständig und hat dafür das Unternehmen Gegenbauer beauftragt.

Die öffentlich-private Partnerschaft besteht schon seit 2004. „Dass die  Photovoltaikanlage installiert werden konnte, zeigt erneut die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und dass die Partnerschaft  gelebt wird“, sagte Friedhelm Klass, der die Partnerschaft von Seiten der Stadt Witten betreut.

Die Stadtwerke Witten GmbH  hat sich eingebracht und  den Auftrag bekommen, die PV-Anlage auf dem Flachdach des Erweiterungsbaus des Schiller-Gymnasiums zu installieren.

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