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Sommerliche Temperaturen, Teil 2: Sonnenbaden ja, Ruhrbaden nein

Warnschild rusis (Foto: ez, Stadt Witten)

Maskenpflicht adé, hallo Sommer! Den Wunsch, endlich mal wieder schöne Tage zu genießen, spürt man in Witten ganz deutlich. Und bei steigenden Temperaturen ist automatisch auch der Wunsch nach „Erfrischungen“ wieder da: Vor den Eisdielen stehen Menschen Schlange, in den Cafés sind Kaltgetränke gefragt.

Bevor am 23. Juni auch die ersehnte Freibad-Saison startet, sei mit Blick auf rund 30 Grad dieser Tage daran erinnert, dass das Baden in der Ruhr verboten ist. Der WDR bringt es bei Facebook auf den Punkt: „Ab anne Ruhr! Bei diesem Wetter gibt es kaum was Schöneres. Für die Lebensretter von der DLRG bedeutet das aber auch jede Menge Arbeit.“ Und mal ehrlich: Monatelang alles daransetzen, in einer Pandemie nicht lebensbedrohlich zu erkranken, um dann in einem unberechenbaren Gewässer zu planschen ...?

Bürgermeister Lars König weiß, dass es natürlich in jedem Sommer Menschen gibt, die glauben, die Ruhr-Risiken ganz prima einschätzen zu können. Der Blick auf eine blau-glitzernde Wasseroberfläche sei aber trügerisch: „Meine Liebe zur Ruhr ist groß, aber auch mein Respekt vor ihr“, sagt König.

In diesem Sinne ist das Geld für eine Verwarnung, sofern man vom Ordnungsamt erwischt wird, viel besser in Eis oder Kaltgetränke investiert: 20 Euro Verwarngeld stehen seit 1998 in der Ordnungsverordnung der Stadt Witten.

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