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Tiefbau: Jan Raatz übernimmt als Amtsleiter

Jan Raatz ist neuer Leiter des Tiefbauamtes (Foto: Jörg Fruck,Stadt Witten)

500 Kilometer liegen zwischen Flensburg und Witten. Rund 350 Kilometer Straßennetz (plus: Schilder, Markierungen, Beleuchtung, Gehwege, Begleitgrün, etc.) hat Witten. Da bekommt man schon einen ersten Eindruck von der Größe der Aufgabe, die Jan Raatz – geboren ins Flensburg –  als neuer Leiter des städtischen Tiefbauamtes am 1. Oktober übernommen hat. Eingeschüchtert? Im Gegenteil: „Die Themen eines Tiefbauamtes kenne ich alle sehr gut. Mit meiner  neuen Position kommt noch hinzu, Führungsverantwortung für viele Menschen zu haben – und darauf freue ich mich sehr“. Mit klaren Vorstellungen geht der 46jährige Ingenieur (Studium: Bauingenieurwesen; Vertiefungsrichtung Verkehrswesen, Baubetrieb und Bauproduktion) an seine neue Aufgabe: „Mir ist wichtig, das Wittener Straßenbauprogramm mit meinem Team bestmöglich vorzubereiten und umzusetzen“, sagt er mit Blick auf 48 Mitarbeitende: 30 Verwaltungskräfte und Ingenieure sowie 18 Mitarbeitende im gewerblichen Bereich.

Stadtbaurat Stefan Rommelfanger freut sich über den personellen Gewinn, „denn Herr Raatz bringt alle wichtigen Koordinations-, Kommunikations- und Führungskompetenzen mit.“ Damit habe er sich auch schon unter den starken Mitbewerbern hervorgetan: „Herr Raatz hat hervorragende fachliche Kenntnisse und Erfahrung im kommunalen Dienst.“  

Berufliche Erfahrung gesammelt hat Raatz nach dem Studium in Kaiserslautern zunächst im eher beschaulichen Waiblingen, als Verkehrsingenieur: „Das hat mir Erfahrungen als Allrounder gebracht, mit Zuständigkeit für Lichtsignalanlagen, ÖPNV, Radverkehrsanlagen, Straßen und vieles mehr.“ Danach: Gelsenkirchen, Referat Verkehr, zuletzt als Teamleiter. Wie steht’s mit der Liebe zum Ruhrgebiet? Raatz schmunzelt: „Nach Waiblingen war das offen gestanden zuerst eine Art Kulturschock. Aber ich habe es lieben gelernt!“ Und mit Witten bot sich dann eine Stadt in der für Raatz „richtigen Größe, um an Neubau und der ebenso wichtigen Unterhaltung von Straßen intensiv mitzuwirken.“ Dabei sei er froh, dass er in Witten erfahrenes und eingespieltes Amt habe, mit dem er nun Maßnahmen vorbereiten und das Bauprogramm weiterplanen könne.

Mit Blick darauf, dass Raatz‘ Vorgänger bereits zum 31.12.2017 in den Ruhestand gegangen ist, würdigt Rommelfanger ganz ausdrücklich die Leistung des Amtes in der Interimszeit: „Ich freue mich über jede Baustelle in der Stadt. Bei aller Baustellenkritik haben wir durch unseren Sanierungsstau ja auch viele Beschwerden über die schlechten Straßen. Die Leute fragen uns: Seht ihr das denn nicht? Warum macht ihr da nichts? Aktuell passiert viel , und wir stimmen Maßnahmen sogar 5 Jahre in die Zukunft ab. Nur ist das nie statisch, und es kann immer Unvorhergesehenes (Gasleck) oder Unabweisbares (Brückengeländer Ruhrbrücke) geben, das dann zu gut geplanten Baustellen hinzukommt.“

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