Archiv Einzelansicht  - Stadt Witten
Wir bilden aus!

Wir bilden aus!

Foto: Jörg Fruck

Märkisches Museum zeigt: Belgian Thoughts und Komplexreflex – Dem Flötmoment auf der Schliche

Service-Portal Witten

Alle Online-Dienstleistungen jetzt im Service-Portal

Ausschüsse und ihre Sitzungen in 2019

Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Rathaus und Service

Unsere Mitte: Stadtbüro fasst Ergebnisse der Werkstattgespräche zusammen

Vor den Werkstattgesprächen befragte das Stadtbüro im Oktober 2017 Passanten, die an seinem Infostand vorbeikamen.

Die von der Stadt Witten beauftragte Planungsgruppe Stadtbüro hat jetzt die wichtigsten Ergebnisse eines Infostandes auf dem Rathausplatz und von Werkstattgesprächen  in den Wohnquartieren zusammengefasst:

Infostand am 21. Oktober 2017

Etwa  60 zufällig vorbei kommende Personen haben am 21. Oktober 2017 an einem Infostand ihre Meinung zur Situation in der Innenstadt gesagt und sich zu möglichen Perspektiven geäußert. Gute Noten bekamen insbesondere die Themen Wohnen und Mobilität.  Das Einkaufen wurde von den Passanten etwas schlechter beurteilt, weil sich in den vergangenen Jahren das Angebot – qualitativ und quantitativ – verschlechtert habe. Besonderen Verbesserungsbedarf sehen die Befragten bei den öffentlichen Flächen und bei der Luftqualität in der Innenstadt.

An die Befragung der Passanten knüpften Anfang des neuen Jahres vier Werkstattgespräche an:

Wiesenviertel und Ruhrzugang am 18. Januar

Das Roxi-Theater in der Wiesenstraße bot am 18. Januar einen passenden Rahmen für die erste von vier Quartierswerkstätten. Etwa 25 Interessierte sehen die Entwicklung des Wiesenviertels in den letzten Jahren positiv und schätzen vor allem die Nachbarschaft und das Image ihres Wohn- und Arbeitsquartiers. Die Themen ‚Miteinander und Soziales’, ‚Kultur, Freizeit und Sport’ sowie ‚Klima und Ökologie’ haben die Teilnehmenden am meisten bewegt. Im Sinne eines besseren Miteinanders setzen sie sich für die Schaffung von konsumfreien „Möglichkeitsräumen“ ein. Hier sollen sich die unterschiedlichen Bewohner des Viertels - Jung und Alt, gut-Situierte und Menschen mit schmalem Geldbeute, Zugezogene und Alteingesessene - treffen und austauschen können. Nachholbedarf besteht aus Sicht der Teilnehmer auch beim Zugang zur Ruhr als attraktivem Naherholungsbereich. Insbesondere für Fußgänger und Radfahrer sollte die Ruhr besser erreichbar sein.

Bredde- und Augustaviertel am 23. Januar

Fast 30 Anwohner fanden am 23. Januar den Weg ins „Haus der Jugend“ in der Nordstraße. Nach ihrer Ansicht hat sich das Quartier in den vergangenen Jahren kaum verändert. Hervorgehoben wurden besonders die gute Nachbarschaft und die attraktiven Wohnangebote im „Breddeviertel“. Lebhaft diskutiert wurde über ‚Mobilität’, ‚Aufenthalt’ und  ‚Wohnen’ - hier insbesondere über die Entwicklung der öffentlichen Räume und ein Wohnungsangebot, das allen Nachfragegruppen offen steht. Im Augustaviertel werden weitere Quartierstreffpunkte vermisst, die dem Austausch dienen. Aktuell übernimmt hier der von der WABE betriebene Gaststättenraum „Alter Fritz“ eine wichtige Funktion, die es zu sichern gilt.

Lutherpark- und Johannisviertel am 30. Januar

Zur 3. Denk-Werkstatt im Johanniszentrum kamen am 30. Januar wieder etwa 30 Bewohner aus dem Lutherpark- und Johannisviertel zusammen. Sie lobten vor allem die attraktiven Grün- und Freiflächen und die verkehrliche Anbindung. In den Gesprächen wurde deutlich, dass den Bewohnern des Quartiers besonders die Themen ‚Aufenthalt’, ‚Klima und Ökologie’ sowie ‚Einkaufen und Dienstleistungen’ am Herzen liegen. Viel diskutiert wurde über die Bereiche Kornmarkt, Lutherpark und den Spielplatz an der Bachstraße. Im Quartier besteht der Wunsch, die bestehenden Grün- und Freiflächen nicht nur zu erhalten, sondern möglichst noch auszuweiten.

City am 1. Februar

Im traditionsreichen ehemaligen „Café Leye“ in der Bahnhofstraße fand am 1. Februar die letzte Quartierswerkstatt mit gut 20 Interessierten statt. Nach Ihrer Auffassung wird die Qualität der Wittener City insbesondere durch die Mischung aus Wohnen, Kultur und Handel bestimmt. Diskussionsthemen waren vor allem ‚Einkaufen und Dienstleistungen’ sowie ‚Aufenthalt’. Gelobt wurden einmal mehr die  gute verkehrliche Anbindung und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Als Einkaufsbereich hat sich die City allerdings - nach Einschätzung der Anwesenden - in den vergangenen Jahren eher negativ entwickelt. Daher plädieren sie dafür, für leerstehende Geschäftsflächen auch andere Nutzungen zu prüfen. Denn die Lebendigkeit der Innenstadt sollte im Vordergrund stehen  und nicht allein die Angebote des Handels.

(  )