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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

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Witten zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen

Foto: Aktionstag Gewalt gegen Fraugen

Gewalt gegen Frauen ist oft unsichtbar, weil sie hinter Mauern und verschlossenen Türen passiert. Deshalb ist es besonders wichtig, auf dieses Problem aufmerksam zu machen und zu zeigen, welche Hilfsangebote es gibt.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis beteiligt sich deshalb bereits zum 15. Mal am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. In Witten zeigt Bürgermeisterin Sonja Leidemann gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Gleichstellungsstelle Flagge und hisst am 25. November 2019 um 13 Uhr am Kornmarkt die Terre des Femmes-Flagge.

Am 26. November 2019 ab 15 Uhr informieren die Bürgermeisterin Sonja Leidemann und die Gleichstellungsstelle der Stadt Witten an einem Infostand im Eingangsbereich der Stadtgalerie Witten, Hammerstraße 9-11, über das Thema. Neben Kontaktadressen für betroffene Frauen gibt es hier auch Tipps für Menschen, die den Verdacht haben, dass in ihrem Umfeld eine Frau von Gewalt betroffen ist, wie sie mit dieser Situation am besten umgehen.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis haben vor bereits 20 Jahren Institutionen und Fachleute aus Justiz, Polizei, dem Opferschutz, den Beratungsstellen, dem Frauenhaus, der Frauenberatung, dem Gesundheitswesen und die Gleichstellungsbeauftragten der Städte und der Kreisverwaltung den „Runden Tisch EN gegen Häusliche Gewalt“ begründet. Ziel ist es, den gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern im Ennepe-Ruhr-Kreis ein sichereres Leben zu ermöglichen. Dass diese Arbeit noch immer notwendig ist, zeigen die Zahlen der Kreispolizeibehörde. In den neun Städten der Kreispolizeibehörde (zuständig für alle Städte außer Witten) sind 293 Fälle häuslicher Gewalt, 125 Wegweisungen der Gewalttätigen aus Wohnungen und 168 Vermittlungen der Betroffenen an Beratungsstellen festgehalten. Die Dunkelziffer ist unbekannt.

(cp/js – 22.11.2019)

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