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Bild: Jörg Fruck

25 Meter bohren: Arbeiten an der Radbrücke gehen voran

großes Bohrgerät, darum drei klein wirkende Bauarbeiter

Kurzer, aber wichtiger Auftritt: Ein großer Bohrer hat an der geplanten Radbrücke über die Pferdebachstraße in den vergangenen vier Tagen insgesamt acht Löcher in den Untergrund getrieben. Sie haben einen Durchmesser von 90 Zentimetern, sind 11 bis 25 Meter tief und nötig für die Widerlager.

Die Widerlager sind nötig, um später Kräfte abzuleiten. Darauf wird nämlich der sogenannte Überbau gelegt, also der „schwebende“ Teil, auf dem am Ende Fußgänger und Radfahrer die Pferdebachstraße überqueren. Die Kräfte, die das Gewicht des Überbaus ausübt, werden von den Widerlagern aufgenommen und in den Untergrund übertragen. Das Fundament des westlichen Widerlagers besteht aus den Bohrpfählen, die derzeit entstehen, und der Bodenplatte.

Voraussichtlich im Sommer wird der Überbau entstehen, zunächst auf einem Traggerüst. Wenn der Beton des Überbaus, einer Stahlverbundkonstruktion, dann vollständig ausgehärtet ist, wird er an die Pylone gehängt. Im Spätsommer soll auch das passieren, das endgültige Aussehen der Brücke wird dann erkennbar sein.

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