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Ruhrstraße: Open Grid Europe arbeitet an Gasleitungen - Ärgerlich, geht aber nicht anders

Information (Grafik: Gerd Kühn)

Die Ruhrstraße ist im Bereich zwischen der Einmündung Am Mühlengraben und der Kreuzung Wetterstraße (Ruhrstraße 88)  seit dem 21. Oktober ein regelrechtes Nadelöhr, was bereits für Unmut sorgt: Denn der Verkehr staut sich. Natürlich. Wo der Verkehr normalerweise in alle Richtungen fließt, steht aktuell eine Baustellenampel, sodass nur abwechselnd stadtein- oder –auswärts gefahren werden kann. 

Muss das sein? Es muss, erläutert die Stadt Witten, die nicht Verursacher der Baustelle, aber Adressat allen Ärgers ist. Damit bis zum voraussichtlichen Ende der Arbeiten (27.10.) zumindest bekannt ist, warum die Situation so ist wie sie ist, dröselt das Tiefbauamt noch einmal alle Umstände auf:

Die Firma Open Grid Europe legt seit 21.10. eine womöglich defekte Gasleitung frei. Untersucht also einen Verdachtspunkt, den man in einer stark befahrenen Straße  mit Schwerlastverkehr nicht beliebig lange „liegen lassen“ kann.

Aber muss man unbedingt eine Baustellenampel aufstellen, geht nicht auch Begegnungsverkehr mit zwei schmalen Spuren? Nein, leider muss die Ampel sein. Natürlich gab es im Vorfeld Überlegungen in vielen Varianten: Die BoGeStra hatte bereits grünes Licht gegeben, dass auch die kurze Busspur stadteinwärts (direkt gegenüber von Ruhrstraße 88) mitbenutzt werden kann, damit Begegnungsverkehr möglich wäre. Dafür hätte man sogar die Absperrbaken, die an der Einmündung Wetterstraße in Stückchen in die Ruhrstraße reinragen ein Stück zur Seite versetzen können. Dennoch musste die Busspur-Option verworfen werden, weil  dann auf den zwei Spuren (die Linksabbiegespur stadteinwärts wäre zur Auswärts-Spur geworden und die Busspur hätte stadteinwärts geführt) zwei Schwerlasttransporte nicht aneinander vorbei gekommen wären. Dem normalen Autofahrer mag das wurscht sein, für die Firma DEW und in Anbetracht der Tatsache, dass der Baustellenbereich unglückseligerweise derzeit Umleitung für zwei unabweisbare überregionale Baustellen (Mühlengrabenbrücke / Straßen.NRW; Wetterstraße/ Bezirksregierung Arnsberg) ist, undenkbar.

Lässt sich also nichts ändern? Nur minimal, vermutlich. Der Ampel-Experte des Tiefbauamts ist bereits in Kontakt mit der verkehrsleitenden Firma, die im Auftrag von Open Grid Europe tätig ist. Womöglich können man die Ampelphasen um Sekunden verändern. In Luft auflösen werden sich die Staus aber sicher nicht – und auch nicht der Ärger darüber. Aber die Wut auf städtische Mitarbeitende dürften gerne weniger werden.

 

 

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