Corona Einzelansicht  - Stadt Witten

Digitalisierung: Erste iPads an zwei Schulen ausgeliefert

Acht iPads in zwei Reihen

2350 iPads – bestellen, lagern, verteilen. Logistisch ist das keine kleine Herausforderung, noch dazu, wenn sich derzeit alle Kommunen auf die Geräte stürzen. Auch in Witten geht es jetzt los, vergangene Woche sind die ersten beiden Schulen mit gut 40 iPads ausgestattet worden: die Buchholzer Schule und die Borbachschule. Weitere Schulen werden bald folgen.

An beiden Schulen wurden die Lehrkräfte ausgestattet sowie 13 beziehungsweise 15 Schülerinnen und Schüler. Die Geräte wurden nach sozialen Gesichtspunkten verteilt.

Technik für etwa eine Million Euro

Bis die iPads aber im Unterricht zum Einsatz kommen können, müssen einige Vorarbeiten erledigt werden. Nach der Bestellung in einem relativ leergefischten Markt mussten die Geräte nach Witten kommen – in einem gesicherten Transport zu einem gesicherten Lager. Die mehr als 2000 iPads haben immerhin einen Wert von etwa 1.000.000 Euro.

Anschließend wurden die Geräte inventarisiert, mit einem Logo der Stadt Witten sowie Förderaufklebern versehen. Damit die Technik dann auch wirklich einsatzfähig ist, muss aber natürlich auf jedes einzelne Gerät die Software aufgespielt werden. Verwaltet werden die iPads mit einem zentralen Management, dem sogenannten Mobile Device Management (MDM). Dort ist zum Beispiel der WLAN-Zugang eingestellt und, sofern vorhanden, die Apps installiert.

Förderung von Bund und Land

Einkauf und technische Betreuung der iPads muss die Stadt Witten übernehmen, das Geld aber kommt größtenteils vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Bundesregierung. Die Geräte für die Lehrkräfte finanziert das Land komplett. Die Geräte für die Schülerinnen und Schüler werden zu 90 Prozent aus einem Sonderprogramm zum Digitalpakt bezahlt, also von Bund und Land. Die 10 Prozent Eigenanteil bestreitet die Stadt Witten aus dem Förderprogramm „Gute Schule“.

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