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Ein großer Schritt ist getan: Freier Eintritt ins Museum für alle

vier Personen vor der offenen Tür des Märkischen Museums Witten

Seit dem 01. Juli 2021 heißt es: Freier Eintritt ins Märkische Museum Witten. Das Museum selbst unter Christoph Kohl und maßgeblich die Vorständin des Kulturforums, Jasmin Vogel, haben für diese Änderung gesorgt.

Vorangetrieben vom Kulturforum, unterstützt von Kunstverein und Förderverein

Mit im Boot sitzen aber seit Jahren auch der Kunstverein und der Förderverein. Deren Vorsitzende, Prof. Manfred H. Wolff und Bildhauer Harald Kahl, haben mit ihren jeweiligen Vorständen geholfen, diesen Schritt vorzubereiten und finanziell abzufedern. So werden beide Vereine in den nächsten 3 Jahren jeweils 1500 Euro für diesen Zweck spenden, den sie aus Eigenmitteln aufbringen.

„Barrieren abbauen“

„Seit unserer Gründung 2011 bemühen wir uns, Barrieren abzubauen. Wir wollen Wittenern die Kunst näherbringen, mehr Verständnis erreichen“, so Harald Kahl. Über viele Jahre hatte das Museum leider das Image, nur für eine bildungsbürgerliche Elite da zu sein und die konnte und sollte ja auch die 4 Euro Eintritt leicht bezahlen. Aber die Richtung der Kulturpolitik hat sich gedreht. Andere Museen der Region sind vorangegangen, wie das Museum Folkwang in Essen. So stehen die Zeichen im gesamten Kultursektor eher auf Öffnung und Abbau von Barrieren. Manfred H. Wolff: „Alles, was Wittener hindert, sich die Bilder und Skulpturen anzusehen, muss beseitigt werden.“

Seit dem Zusammengehen mit der Bibliothek gibt es einen weiteren Grund. Dort konnte man schon immer ohne Eintritt die Möglichkeiten des Neubaus nutzen. Dies gilt jetzt auch fürs Museum, beide Einrichtungen wachsen somit noch weiter zusammen.

Hinzu kommt, dass in diesem Jahr der Förderverein sein 10jähriges Bestehen begeht. Harald Kahl: „Insofern können wir auf das Erreichte regelrecht stolz sein. Wir haben nicht nur mehr als 60 Vortragsabende „Unterm Pusenkoff“ veranstaltet, zahlreiche „Kunst & Kuchen“-Events durchgeführt, Museumspädagogik gefördert und neuerdings Videos zu Ausstellungen gedreht. Restaurierungsarbeiten sind ebenfalls von uns gefördert worden.“

Ehrenamtliches und privates Engagement für die Wittener Kultur

Die Vereine möchten mit ihrer Arbeit ein Beispiel geben, wie durch ehrenamtliches und privates Engagement etwas für die Wittener Kultur getan werden kann. Beide Vereine arbeiten gut und gerne mit dem Märkischen Museum zusammen. Das bestätigt auch Museumsleiter Christoph Kohl und wirbt: „Weitere Förderer sind herzlich eingeladen mitzumachen.“

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