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Johannisstraße: Dritter Bauabschnitt führt zu Sperrungen

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Das Projekt rund um die Johannisstraße geht in den dritten Bauabschnitt. Nachdem die Bonhoefferstraße abgeschlossen ist und der Kreisel an der Kreuzung mit der Lutherstraße kurz vor der Fertigstellung steht, wird die Johannisstraße nun baulich von der Ruhrstraße getrennt. Dies ist eine verpflichtende Maßnahme aus dem Luftreinhalteplan für die Stadt Witten. Zudem werden an den Übergängen über die Ruhrstraße und die Oberstraße sogenannte „taktile Elemente“ eingebaut, die also Menschen leiten, die einen Blindenstock verwenden.

Einbahnstraßen-Regelung in der Ruhrstraße – Umleitung über Breite Straße

Um die neue Verkehrsführung sinnvoll zu gestalten, sind an mehreren Stellen Arbeiten notwendig. Diese führen dazu, dass die Ruhrstraße ab dem 18. Oktober und voraussichtlich bis Dezember halbseitig gesperrt wird. In diesen zwei Monaten können Fahrzeuge im Abschnitt zwischen der Oberstraße und der Johannisstraße nur noch in Richtung Marienhospital nutzen. Der Verkehr in der Gegenrichtung wird über die Wideystraße, die Breite Straße und die Bergerstraße umgeleitet. Fußgänger*innen können dann nur den gegenüberliegenden Gehweg nutzen, die Läden in der Ruhrstraße bleiben aber zu Fuß erreichbar. Der Kornmarkt mit seinen Parkplätzen bleibt über die Bonhoeffer- und die Johannisstraße erreichbar.

Auch der Busverkehr ist von der Umleitung betroffen. Über die genauen Auswirkungen informiert die BOGESTRA in einer eigenen Meldung.

Poller, Gehweg, Parkstreifen, Grünfläche, taktile Elemente – und eine Ampel weg

Wichtigste Maßnahme ist die Abtrennung der Johannisstraße von der Ruhrstraße. Dafür werden herausnehmbare Poller eingebaut, die Ampel über die Johannisstraße dagegen abgebaut. Doch auch Gehweg und Parkstreifen in der Ruhrstraße werden neu hergestellt, zwei Grünflächen entstehen.

Die Trennung der Johannisstraße von der Ruhrstraße ist eine verpflichtende Maßnahme aus dem Luftreinhalteplan für die Stadt Witten. Dieser wurde von der Bezirksregierung Arnsberg aufgestellt, natürlich unter Beteiligung der Stadt Witten. Das Ziel war, die Schadstoffbelastung in der Ruhrstraße zu reduzieren. Die Prognosen gehen von einer Reduktion des Verkehrs um zehn Prozent aus. Somit wird auch die Belastung sinken.

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