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Mit Strom durch Witten: Stadt stellt aktuellen Stand des Konzepts für E-Mobilität vor

Ladestecker einer E-Zapfsäule, Foto: © Jörg Fruck
Logos der Projektbeteiligten Elektromobilitätskonzept

Einfach in ein Elektroauto setzen und losdüsen, das geht heute schon. Für ein umfassendes Konzept für die E-Mobilität braucht es aber noch mehr. Die Stadt Witten hatte sich auf den Weg gemacht, genau so ein Konzept zu erarbeiten. Das Ziel ist, im Individualverkehr, dem gewerblichen Verkehr und im ÖPNV den Elektroantrieb deutlich auszubauen – angetrieben mit Strom aus alternativen Energiequellen. Gefördert wird das Projekt mit fast 57.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).

Den derzeitigen Stand der Konzepterstellung möchte die Koordinierungsstelle Stadterneuerung und Klimaschutz der Stadt Witten am 26. Januar 2022 von 16.00 bis 18.00 Uhr vorstellen und natürlich auch Fragen beantworten. Interessierte Bürger*innen können sich bis zum 24. Januar zu diesem digitalen Austausch unter stadterneuerung-klimaschutz(at)stadt-witten.de anmelden, im Anschluss wird ein Link zum Zoom-Meeting verschickt.

Workshops mit verschiedenen Akteuren aus der Stadtgesellschaft

Um ein wirklich umfassendes Konzept erarbeiten zu können, hatte die Stadt Witten Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft zu Workshops zusammengerufen. Dazu gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, der Stadtverwaltung, der Politik, aus Verbänden und Interessenvertretungen sowie zivilgesellschaftlich Engagierte. Sie trafen sich zwischen Mitte und Ende März 2021 an drei Terminen zu den Schwerpunktthemen „Nutzung regenerativer Energien“, „Individualverkehr, multimodale Konzepte und ÖPNV“ und „Urbane Wirtschaftsverkehre & Logistik“. „In den Workshops haben alle Akteur*innen ihre Wünsche und Bedarfe sehr klar dargestellt. Zugleich waren sich auch alle in dem Ziel einig, gemeinsam die E-Mobilität in Witten einen großen Schritt nach vorne zu bringen“, berichtet Kaja Fehren, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Witten. „Gleichzeitig soll das Thema Elektromobilität mit den Belangen der Stadterneuerung und des Klimaschutzes verzahnt und ins Verwaltungshandeln integriert werden.“

Ist-Analyse und fachliche Expertise flossen in das Konzept ein

Im weiteren Prozess hat das Büro, das das Konzept erstellt hat, daraus konkrete Maßnahmen für die Stadt Witten abgeleitet. Diese sollen den Aufbau der Elektromobilität auf mehreren Ebenen fördern und die einzelnen Bausteine des gesamtstädtischen Elektromobilitätskonzepts der Stadt Witten darstellen.

Die Erkenntnisse aus den Workshops und die Ergebnisse einer bereits davor durchgeführten Ist-Analyse wurden also mit der wissenschaftlich-technischen Expertise des konzepterstellenden Büros zusammengeführt. So wurden für die Stadt Witten zukunftsgerichtete und bedarfsgerechte Handlungsempfehlungen entwickelt. Die Ergebnisse der umfassenden Diskussionen der Workshops waren ein wertvoller Bestandteil in diesem Prozess.

Das Projekt „Elektromobilitätskonzept – Stadt Witten“ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMDV mit 56.768 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtline wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

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