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Passbild und Antrag in einem Gang: Fotoautomat im Wittener Rathaus in Betrieb

Bild Fotoautomat ©E.Zengerle

Mit sinkenden Coronazahlen steigt die Vorfreude auf den Sommerurlaub vieler reisefreudiger Menschen. Steht eine Reise in die Ferne an, dann darf für die Einreise in einige Gebiete der Reisepass nicht fehlen.

All diejenigen, die diesen oder sonstige Ausweisdokumente im Wittener Rathaus verlängern oder gar neu beantragen müssen, können nun vor Ort ein geeignetes Foto dafür machen. Seit Kurzem gibt es im Eingangsbereich des Rathauses einen so genannten „Speed-Capture-Automaten“, an dem Bürgerinnen und Bürger biometrische Fotos für sämtliche Ausweisdokumente (eAT = elektronischer Aufenthaltstitel, Personalausweis und Reisepass, auch für Kinder) erstellen können.

Besucherinnen und Besucher, die den Fotoautomaten nutzen wollen, halten sich in der Eingangshalle des Rathauses nach dem Eingang direkt links. Der Fotoautomat befindet sich in der Nische gegenüber der Behinderten-Toilette.

Höhenverstellbarer Fotoautomat ist auch barrierefrei  

Bei dem so genannten „Speed Capture Kiosk“ handelt es sich nicht um einen klassischen Fotoautomaten, sondern um ein modernes, schwarzes Gerät mit der Aufschrift „Speed Identity“. Dieses ist höhenverstellbar und barrierefrei gestaltet. Damit ist es ebenfalls für kleine Kinder nutzbar. Auch Personen, die im Rollstuhl sitzen, haben die Möglichkeit, sich direkt vor Ort ablichten zu lassen. Das Gerät passt sich der Körpergröße automatisch an.

Wie funktioniert der „Speed Identity?“

Zunächst muss die Nutzerin oder der Nutzer über den Touchscreen die Sprache (Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch oder Arabisch) wählen und der Datenverarbeitung zustimmen. Darauf folgt ein Hinweis auf die anfallenden Kosten von sechs Euro, die man später am Schalter in bar oder mit der Karte bezahlt.

Danach wird das jeweilige Dokument, für das das Foto benötigt wird, ausgewählt und das Geburtsdatum eingegeben. Der Automat nimmt drei Fotos auf und die Nutzerin oder der Nutzer entscheidet sich am Ende für das gelungenste. Wenn keines davon den Wünschen entspricht, lässt sich der Vorgang von Neuem starten.

Foto, Fingerabdrücke, Unterschrift – datenschutzkonform direkt zur Sachbearbeitung

Als zusätzlichen Service nimmt der Automat die Fingerabdrücke auf und die nutzende Person unterschreibt mit dem Touchpen. Beide Informationen werden später beim Antrag ohnehin benötigt. Abschließend muss der Prozess nur noch gespeichert werden.

Die Nutzer*innen erhalten keinen Ausdruck Ihres Passfotos, weil dieses direkt und automatisch mitsamt den angegebenen Daten an die zuständige Sachbearbeitung geschickt wird. Natürlich ist es möglich, die erfassten Daten zum gleichen Preis mehrfach, etwa für den Personalausweis und für den Reisepass, zu nutzen. Die Daten werden für die Erstellung des Ausweisdokumentes verschlüsselt gespeichert und nach 60 Stunden wieder gelöscht. Wenn Hilfe nötig oder etwas unklar ist, können sich die Nutzenden selbstverständlich jederzeit an die Informationstheke der Bürgerberatung wenden, die Kolleg*innen dort helfen gerne weiter.

Natürlich ist es weiterhin möglich, zu dem Fotostudio des Vertrauens zu gehen und dort geschossene Passfotos in digitaler oder analoger Form mitzubringen.

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