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Rheinischer Esel: Pylone der Brücke werden aufgestellt

Pylone werden aufgerichtet

21,5 Meter hoch, an der dicksten Stelle 1,63 Meter breit und hellgrau: Das sind die Pylone, die am Dienstag, 23.11., an der Baustelle der Radbrücke des Rheinischen Esels über die Pferdebachstraße eingetroffen sind. Am frühen Morgen sind sie mit einem Schwertransport in Witten eingetroffen. Der Überbau, also der Teil, der letztlich als eigentliche Brücke wahrgenommen wird, wird dann daran aufgehängt.

Zunächst aber müssen die Pylone an ihre finale Position gehievt werden. Ein riesiger Kran hob die Teile daher von dem Schwertransport-LKW auf die Standorte am Rand der Brücke. Anschließend werden sie mit sogenannten Spannankern befestigt. 

Zentimeter-Arbeit: Brücke wird an finale Position gehoben

Und dann startet eine Art „Geduldsspiel“. Denn dann wird der vorbereitete Überbau mit Hilfe von jeweils sieben Seilen an seine endgültige Position bewegt. In genau berechneten Schritten werden die Seile von beiden Pylonen aus so gespannt, dass die Brücke sicher um wenige Zentimeter angehoben wird. Diese Seile bestehen aus Stahl, haben einen Durchmesser von 35 Millimetern und sind zwischen 15 und 40 Metern lang. 

Ein jeweils achtes Seil verankert die beiden Pylone dann auf der Seite, die der Brücke abgewandt ist. Dieses ist etwa 18 Meter lang und mit 9,5 Zentimetern Durchmesser deutlich dicker.

Pferdebachstraße ab Mitte Dezember einseitig befahrbar

Das Traggerüst um den Überbau soll noch im Dezember zurückgebaut werden, sodass die Pferdebachstraße voraussichtlich ab Mitte Dezember zumindest in eine Richtung wieder befahrbar sein wird. Sofern das Wetter es zulässt, wird im Januar der Belag der Brücke aufgebracht, anschließend werden die Geländer montiert. 

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