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Schritte bzw. Schnitte fürs Projekt „Ruhrfenster“: Gehölzarbeiten und Bodenproben am Ruhrdeich

Grafik: Blick von oben auf Planungsgebiet Ruhrfenster Muttental

Bis zur Internationalen Gartenausstellung 2027 in Nordrhein-Westfalen ist es zwar noch eine Weile hin, aber was bis dahin entstehen soll, will schrittweise realisiert werden: Beispielsweise das Wittener Projekt „Ruhrfenster Muttental / Zeche Nachtigall“. Entstehen soll eine neue freiraumplanerische Achse von der Straße am Ruhrdeich über die Nachtigallbrücke bis zur Zeche Nachtigall und dem dort geplanten Besucherzentrum.

Schon jetzt erfolgt dafür die erforderliche altlasten- und baugrundtechnische Untersuchung und eine Bewertung des Plangebietes „Im Sundern“. Schließlich soll ein Großteil der Fläche zukünftig ein einladendes Eingangstor ins Wittener Ruhrtal sein, mit einem attraktiven Weg und einem Informationspavillon sowie einem Parkplatz. Bevor das Schöne entstehen kann, muss das Richtige getan werden: In der Zeit vom 10. bis 14. Oktober steht die Entnahme von Bodenproben an, und damit diese Untersuchungsarbeiten möglich sind, werden Vegetation und Gehölze auf dem Plangebiet zurückgeschnitten (4. bis 7.10.). Über die Arbeiten muss sich also niemand wundern – Vorfreude genügt!

So soll es werden: das Ruhrfenster in Witten

Wenn man von Heven kommend über den Ruhrdeich in Richtung Ruhr blickt, kann man nicht ahnen, was sich hinter den Sträuchern und Bäumen verbirgt. Wer sich auskennt oder den Weg ins Dickicht wagt, erreicht über die Nachtigallbrücke mit der weiten Sicht auf die Ruhrauen das südliche Ruhrufer. Hier verbergen sich das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall und das wunderschöne Muttental. Die Entfernung zum Stadtteil Heven, zur Innenstadt und zum Hauptbahnhof beträgt nur wenige hundert Meter.

Um Bürger*innen und Besucher*innen zu ermutigen, den Weg über die Ruhr zu nehmen, soll nun in Höhe des Ruhrdeichkreisels ein repräsentativer und barrierefreier Zugang ins Muttental entstehen.

Mit einer attraktiven und offenen Gestaltung und einem gut erreichbaren Stellplatzangebot mit Radinfrastruktur werden die Menschen zukünftig eingeladen, anzuhalten. Wiederkehrende Orientierungselemente und Wegweiser leiten die Besucher*innen über die Ruhr ins Muttental. Analoge und digitale Informationselemente bieten Erklärungen und ermöglichen dann ein aktives Erleben der Geschichte dieser „Wiege des Bergbaus“ und des Naturraums rund um die Zeche Nachtigall.

Ein neues Besucherzentrum am Industriemuseum Zeche Nachtigall soll informieren, sensibilisieren und leiten. Gleichzeitig wird es als Ausgangspunkt für Wanderungen in den Geo- und Geschichtspark und das Muttental dienen.

Der Ruhrtalradweg kreuzt den Weg und wird diese Perle mit anderen attraktiven Erlebnisangeboten im Mittleren Ruhrtal verbinden. Die Anlegestelle zur Ruhrschifffahrt und die Ruhrtalbahnen werden ebenfalls schnell erreichbar sein. Über diese Verbindungen kann die gesamte Region erkundet werden.

Das Muttental als Teil des Freiraumnetzes im Ruhrgebiet wird als nachhaltiger Aktivitäts- und Erlebnisraum mit Erholungswert für Besucher*innen aus den Stadtquartieren, der gesamten Ruhrregion und sogar darüber hinaus zukunftsfähig.

Alle Informationen rund um die Wittener IGA2027-Pläne gibt es auch hier.

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