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Wie lässt sich Lärm reduzieren? Öffentlichkeitsbeteiligung zum Lärmaktionsplan läuft

Straße mit Autos

Stress, Bluthochdruck, Schlafstörungen und natürlich Hörschäden: Lärm kann sich auf verschiedene Bereiche der menschlichen Gesundheit auswirken. Deshalb ist es wichtig, die Belastung durch Geräusche für die Menschen so gut wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Witten hat daher einen Lärmaktionsplan erarbeitet und lädt aktuell und noch bis zum 3. Oktober zu einer digitalen Öffentlichkeitsbeteiligung ein.

Ab 3 Millionen Fahrzeugen pro Jahr

Alle Bürgerinnen und Bürger von Witten können also ihre Ideen, Wünsche und auch ihre Kritik an dem Entwurf unter www.mobigator.de/LAPWitten/ einbringen. Die Stadtverwaltung hat mittels Verkehrszählungen mehrere Achsen identifiziert, die besonders betroffen sind. Das sind die Hauptverkehrsstraßen, auf denen mehr als drei Millionen Fahrzeuge pro Jahr fahren.

Zu den betroffenen Straßen zählen vor allem die Autobahnen A43 und A448. Aber auch weitere Verbindungen, die nicht Autobahnen sind, stehen auf der Liste: Wittener Straße, Herbeder Straße, Ruhrdeich, Wetterstraße, Bochumer Straße, Crengeldanzstraße, Ardeystraße, Dortmunder Straße, Husemannstraße, Ruhrstraße, Bodenborn, Wengernstraße und Im Hammertal.

Für die Pferdebachstraße konnten wegen der Baustelle zuletzt keine aussagekräftigen Zahlen erhoben werden. Der Lückenschluss der B226, die Sprockhöveler Straße, wurde bisher vom zuständigen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) nicht betrachtet. Beide Abschnitte wurden zunächst informativ in die Liste aufgenommen. Im nächsten fortgeschriebenen Lärmaktionsplan sollen beide Straßen dann aber näher betrachtet werden. Bei Bedarf werden dann auch für beide Maßnahmen erarbeitet.

Aktuelle Situation und Lösungsvorschläge

Für alle Bereiche wird die jeweilige Lärmsituation dargestellt, in der Regel mit Durchschnittswerten über 24 Stunden sowie nur während der Nachtstunden von 22 Uhr bis 6 Uhr. Zudem wird präsentiert, welche Maßnahmen die Stadt Witten vorschlägt, welche Kosten diese verursachen würden und inwieweit eine Lärmreduzierung erwartet werden kann.

Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Bürgerinnen und Bürger können dann ihre Anmerkungen zu einzelnen Bereichen oder zur Lärmsituation allgemein online einbringen. Diese Anmerkungen werden gesichtet und geprüft und fließen dann in den städtischen Lärmaktionsplan ein. Letztlich wird der Rat der Stadt Witten über den Plan entscheiden.

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