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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Bonhoefferstraße: Sanierung soll im Juni beginnen

Bonhoefferstraße mit Schlaglöchern und Vorderrad eines Autos

Mit der Buckelpiste Bonhoefferstraße soll es ein Ende haben. Jetzt beginnt der Einstieg in die Sanierung. Den Auftakt macht die Entwässerung Stadt Witten (ESW), die die Kanäle erneuert. Danach werden auch Fahrbahn und Parkstreifen neu gemacht, an der Kreuzung mit Lutherstraße und Johannisstraße wird außerdem ein Kreisverkehr angelegt. Die Anlieger werden an den Kosten beteiligt. Die vorgeschriebene Anliegerinformation wird wegen der Corona-Pandemie erstmals online durchgeführt.

Kanal und Fahrbahn in schlechtem Zustand

Aus dem Jahr 1927 stammt der Entwässerungskanal, aus dem Jahr 1967 die Fahrbahn einschließlich der Parkstreifen auf der Bonhoefferstraße. Entsprechend schlecht ist ihr Zustand. Zugleich handelt es sich um eine sogenannte „Haupterschließungsstraße“, also eine wichtige Verkehrsachse durch die Stadt. Um also die vielen Nutzerinnen und Nutzer langfristig zu entlasten, beginnt voraussichtlich Mitte Juni 2020 die Sanierung.

Zunächst tauscht die ESW auf etwa 175 Metern zwischen der Hauptstraße und der Johannisstraße den Mischwasserkanal aus. Dies ist aus baulichen und hydraulischen Gründen notwendig.

Anschließend wird auch die Fahrbahndecke erneuert sowie ein Kreisverkehr angelegt, um die Kreuzung von Bonhoeffer-, Luther- und Johannisstraße sicherer zu machen. Die Fahrbahndecke soll bereits im Dezember 2020 fertig sein, der Anschluss an den Kreisverkehr voraussichtlich Ende 2021.

Kosten werden teilweise auf Anlieger umgelegt

Die Kosten für die Maßnahmen sind umlagefähig. Das heißt, dass die Anwohner bzw. Grundstückseigentümer nach dem Kommunalabgabengesetz und der Straßenbaubeitragssatzung der Stadt Witten an den Kosten beteiligt werden können. Die Gesamtkosten für Fahrbahn, Parkstreifen und Entwässerung werden nach derzeitigem Kenntnisstand etwa 490.000 Euro betragen, wovon 138.500 Euro umlagefähig sind. Das Land Nordrhein-Westfalen bezahlt Zuschüsse für die Hälfte dieser Kosten, somit werden auf die Anlieger noch etwa 69.250 Euro umgelegt.

Die Kosten werden auf alle Anlieger verteilt. Die genaue Höhe des Betrags ist dabei abhängig von der Größe, Bebauung und Nutzung der Grundstücke. Dazu zählen etwa die Geschosszahl und die Nutzung für Wohnen oder für Gewerbe. Die Beitragspflicht entsteht frühestens mit der technischen Fertigstellung der Maßnahme. Beitragspflichtig sind die Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Erbbauberechtigten der Grundstücke, deren Grundstücke von der jeweiligen Straße erschlossen werden. Die Abrechnung wird voraussichtlich frühestens 2022 erfolgen.

Anliegerinformation diesmal online

Wenn die Kosten einer Straßensanierung auf die Anlieger umgelegt werden, ist zwingend eine Anliegerinformation durchzuführen. Da diese wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus nicht als Veranstaltung stattfinden kann, stehen alle notwendigen Unterlagen auf der Homepage der Stadt Witten unter www.witten.de/anliegerinfo  

Bei Fragen zu den Beiträgen wenden Sie sich bitte an Annette Schröder (unter 02302 581 4560) oder Katja Melis (unter 02302 581 4567) vom Tiefbauamt der Stadt Witten.

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