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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

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Es ist machbar: Studie stützt die Pläne der Stadt zur Entschlammung des Hammerteiches

Das Archivbild zeigt die Entnahme einer Sedimentprobe im Frühsommer. Foto: Jörg Fruck

Entnehmen die Hammerteichproben: Ricarda Lothmann (Umweltingenieuring / Biologin) und Eric Zimmermann (Bauingenieur). Foto: Jörg Fruck

Die Stadt Witten teilt mit, dass  jetzt das Ergebnis einer Studie zur Entschlammung des Hammerteichs vorliegt. Diese bestätigt: „Die von der Stadt favorisierte Ableitung der Sedimente vom Grund des Hammerteiches über einen ca. 800 Meter langen Schlauch in die Ruhr wäre aus ökonomischer und ökologischer Sicht die beste Lösung“, erklärt Grünflächenplaner Robin Mues vom Baudezernat.

Die komplette Räumung der Sedimente wird laut Studie etwa sieben Monate dauern, die geschätzten Kosten dafür betragen bis zu 400.000 Euro. Doch mit einem einmaligen Abpumpen der Sedimente ist es nicht getan. Um dem Verschlammen auf Dauer vorzubeugen, muss die Maßnahme von Zeit zu Zeit wiederholt werden. Dafür ist laut Studie (im Schnitt) mit weiteren  20-bis 30.000 Euro pro Jahr zu rechnen. Um das Projekt starten zu können benötigt die Stadt noch die Genehmigung der Gewässeraufsicht. Auch Fragen der Finanzierung sind noch offen.

Landschaftsprägendes Element

Klar ist: Die Stadt möchte den Hammerteich in seiner jetzigen Größe erhalten und das Projekt auch in naher Zukunft realisieren: „Der Hammerteich ist ein wichtiges kulturelles und landschaftsprägendes Element im Naherholungsgebiet Hohenstein“, erklärt Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Außerdem ist der Wall, der den Borbach aufstaut, ein Baudenkmal: Er gehörte bis Anfang des 20. Jh. zu einer mit Wasserkraft betriebenen Schmiede.

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