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Für Pferdebachstraße und Eselsbrücke fließen 6,3 Millionen Euro nach Witten - Baubeginn im Sommer

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel brachte am Montag (4.12.) persönlich die Förderbescheide für die Sanierung der Pferdebachstraße (5.247.800 Euro) und den Bau der neuen Radwegbrücke „Rheinischer Esel“ (1.019.600 Euro) nach Witten.

Anlass war die bevorstehende Realisierung eines großen Bauprojektes: Der derzeitige Zustand der Pferdebachstraße, eine der wichtigsten Straßenverbindungen in Witten, ist der verkehrlichen Bedeutung dieser Straße längst nicht mehr angemessen. Deshalb soll die Fahrbahn auf einer Länge von 1.135 m komplett saniert werden. Zudem soll für den „Rheinischen Esel“ eine neue Bücke errichtet werden, die über die Pferdebachstraße führt. Denn der beliebte Radweg weist an dieser Stelle eine Lücke von 320 m auf. Radfahrer werden bislang auf die verkehrsreiche Straße geleitet, die sie dann überqueren müssen. Das ist für die Radler nicht nur ein unschöner Umweg, sondern auch ein Verkehrsrisiko.

4,4 Millionen Euro trägt die Stadt selbst

Jetzt ist Besserung in Sicht, denn mit den insgesamt fast 6,3 Millionen Euro aus den Förderprogrammen Kommunaler Straßenbau und Nahmobilität kann die Stadt Witten endlich loslegen. Billig wird es für die Stadt dadurch nicht: Auch so bleibt noch ein Eigenanteil von rund 4,4 Millionen Euro, den die Stadt aus dem eigenen Haushalt finanzieren muss. Somit betragen die Gesamtkosten rund 10,7 Millionen Euro.

Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2018: „Die mit der Baustelle verbundenen Einschränkungen sind dann natürlich nicht so schön, aber es ist toll, dass wir die zentralen Zuwegungen in die Stadt endlich auf den Weg bringen können“, sagt Bürgermeisterin Sonja Leidemann. 

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