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Ausschüsse und ihre Sitzungen in 2019

Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

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Großes Interesse am 3. Jugendforum

Mitreden. Und auch gehört werden. Das war die Idee hinter dem 3. Wittener Jugendforum am 22. November 2019. Diesmal waren Jugendliche aus Bommern, Heven und Herbede eingeladen, ihre Wünsche und ihre Kritik vorzubringen. 60 von ihnen kamen ins Wittener Rathaus und fanden am Ende ein offenes Ohr bei Vertretern aus Politik und Verwaltung. Michael Lüning, der Jugendhilfeplaner der Stadt Witten, lobt die Teilnehmer*innen: „Wir freuen uns, dass sich auch diesmal so viele Jugendliche beteiligt und so viele Anregungen und Wünsche mitgebracht haben“.

Fünf Gruppen, fünf Themen, die alle Gruppen nacheinander behandeln. Das war das Konzept dieses Jugendforums und es führte zu umfangreichen Ergebnissen. Zu Themen wie Freizeitangeboten, Verkehr, den sozialen Medien, Jugendverbände und Klimaschutz brachten die Teilnehmer/innen ihre Wünsche und Ideen ein – aus ihrer Perspektive. So zeigte sich etwa, dass die Jugendlichen mit der Verkehrssituation unzufrieden sind. Sowohl der Öffentliche Nahverkehr als auch das Angebot an Fuß- und Radwegen ist aus ihrer Sicht verbesserungswürdig. Aber es gab auch Lob für das, was schon da ist, unter anderem die Sportanlagen.

Das „Protokoll“ zur Veranstaltung war diesmal bunt und lebendig. Der Graphic Recorder Volker Voigt verband die wichtigen Stichworte live in einer Zeichnung, die im Ratssaal mehrere Meter lang an der Wand hing und für viel Aufmerksamkeit sorgte. Die Ergebnisse im Detail standen schließlich auf den zahlreichen Stellwänden. Im Abschlussplenum nutzten dann die anwesenden Ratsmitglieder und Vertreter*innen der Stadtverwaltung die Möglichkeit, mit den Jugendlichen zu diskutieren.

Zu diesem 3. Wittener Jugendforum waren etwa 1.000 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren aus Bommern, Heven und Herbede eingeladen. Die beiden vorherigen Ausgaben waren an Teilnehmer*innen aus den anderen Wittener Stadtteilen gerichtet. „Die drei Veranstaltungen haben uns viele und interessante Ergebnisse gebracht“, freut sich Michael Lüning. „Man merkt, dass die Jugendlichen gute Ideen für die Entwicklung der Stadt haben.“

Das Jugendforum war ganz bewusst nicht öffentlich, um den Anwesenden die Freiheit zu geben, so offen wie möglich über ihre Anliegen zu sprechen. Das Amt für Jugendhilfe und das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) haben die Veranstaltung gemeinsam organisiert.

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