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Starkregen-Risikokarte

Starkregen-Risikokarte

Gemeinsam gegen Corona

Gemeinsam gegen Corona

Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Hilfen für Unternehmen

icon: Informationen

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, haben Bund und Land umfangreiche Hilfen auf den Weg gebracht

Die nachfolgenden Links geben Ihnen einen Überblick über die zur Zeit möglichen Maßnahmen.

 

Informationsportal der Bundesregierung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
https://www.bmwi.de

Informationsportal der Landesregierung NRW
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW
https://www.wirtschaft.nrw/

 

Corona Soforthilfe des Bundes

NRW Überbrückungshilfe Plus

Um durch die Pandemie stark betroffene kleine und mittlere Unternehmen weiter zu unterstützen, starten Bund und Land Nordrhein-Westfalen die Überbrückungshilfe. Antragsberechtigt sind Unternehmerinnen und Unternehmer, deren Umsätze in den Monaten April und Mai 2020 mindestens 60 Prozent unter Vorjahr lagen.  Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen

Die Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal drei Monate (Juni, Juli und August 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate Juni, Juli, August 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 50 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 40 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Juni 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 40 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe für den jeweiligen Fördermonat.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat.

Das Land ergänzt die Hilfen des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn: Mit der „NRW Überbrückungshilfe Plus“ erhalten Solo-Selbstständige und Freiberufler eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate..

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe und das Zusatzprogramm „NRW Überbrückungshilfe Plus“ erfolgt über einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Die Bundesregierung stellt hierfür ein bundeseinheitliches Antragsportal zur Verfügung. Dort können sich die Berater registrieren und vom 10. Juli 2020 an Anträge stellen.. Informationen zu den Programmen finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe .  Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31. August 2020 und die Auszahlungsfristen am 30. November 2020.

 

NRW Soforthilfe

Zuschüsse für Kleinunternehmen und Soloselbstständige
Anträge konnten vom 27. März bis 31.Mai .2020 gestellt werden.
Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründern und Solo-Selbstständigen wurden folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

  • 9.000 Euro: bis zu 5 Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 15.000 Euro: bis zu 10 Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 25.000 Euro: bis zu 50 Beschäftigte (Landesmittel)

Antragsberechtigt waren gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die im Haupterwerb wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/ Selbstständige tätig sind, ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben und ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020  

Förderhilfen der öffentlichen Förderbanken (KfW, NRW.BANK) und der Bürgschaftsbank NRW zur  Überbrückung von Liquiditätsengpässen
Kontaktieren Sie Ihre Hausbank: Die KfW Bankengruppe und die NRW.BANK stellen im Hausbankenverfahren Betriebsmittelkredite, Liquiditätshilfen und Überbrückungskredite zu günstigen Konditionen und mit Haftungsfreistellungen von bis zu 80 Prozent zur Verfügung.
https://www.nrwbank.de/de/corporate/presse/corona-hilfe-nrwbank.html  

Hotline: NRW.BANK Service-Telefon 0211 91741-4800.

Die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) können notwendige Kredite zur Überbrückung in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung besichern. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine Expressbürgschaft, die sie innerhalb von 72 Stunden bewilligen kann.

Tel.: 02131/5107 200

https://www.bb-nrw.de/de/index.html

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019, Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro, Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Hotline: KfW Servicenummer 0800 539 9000

 

Verstärkung der Eigenkapitalbasis für Start-ups, kleine Unternehmen und  Existenzgründer

Damit gute Geschäftsideen in der aktuellen Krise nicht verloren gehen, hat die NRW.BANK  ihre wichtigsten Eigenkapitalprogramme für Start-ups (NRW Start-up akut, SeedCap, Venture Fonds) deutlich verstärkt. https://www.nrwbank.de/de/corporate/presse/corona-hilfe-nrwbank.html  

Kleine Unternehmen und Existenzgründer haben auch die Möglichkeit, ohne Einschaltung ihrer Hausbank aus dem „Mikromezzaninfonds Deutschland“ Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds/

 

Projektaufruf: „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“

Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Unterstützt wird der Aufruf vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen und von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. Das Programm  soll schnelle finanzielle und vor allem unbürokratische Unterstützung in Sachen Digitalisierung  bieten.

Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Die Projekte müssen bis zum 31. 12.2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020  beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Aufruf, Bewerbungsunterlagen und die Fördergrundlagen finden Sie unter www.digihandel.nrw

 

Steuererleichterungen

Um Liquiditätsengpässe der Unternehmen zu mindern, haben Bund und Land entsprechende Anweisungen an die Finanzämter erteilt,  die ab sofort in Kraft treten und bis 31.12.2020 gelten:

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung. Dies ist abrufbar unter www.finanzverwaltung.nrw.de Auch das Amt für Finanzbuchhaltung und Steuern der Stadt Witten wird bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen der Gewerbesteuer von unmittelbar und nicht unerheblich Betroffenen keine strengen Anforderungen stellen.

 

Kurzarbeitergeld

Wenn der Betrieb auf Grund der Corona-Krise nicht ausgelastet ist, kann bei der Agentur für Arbeit rückwirkend zum 1. März ein Antrag auf Kurzarbeit gestellt werden. Bundestag und Bundesrat haben  angesichts der Corona-Krise eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen.  Anspruch auf KUG besteht bereits, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Die Bundesagentur für Arbeit erstattet mit dem Kurzarbeitergeld nicht nur 60 Prozent (Beschäftigte mit Kindern 67 Prozent) des Verdienstausfalls, sondern übernimmt zu 100 Prozent die Sozialabgaben, die Sie als Arbeitgeber auch für die Kurzarbeit bisher abführen mussten. Der Bezug von KUG ist bis zu 12 Monate möglich. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf KUG..

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld  

Servicehotline für Arbeitgeber:  0800 45555 20

 

Sozialschutzpaket – Grundsicherung für Selbstständige

Der Zugang zur Grundsicherung (auch genannt: Arbeitslosengeld II) wurde durch das Sozialschutz-Paket der Bundesregierung vorübergehend erheblich erleichtert. Dadurch können mehr Menschen finanziell unterstützt werden. Dies gilt sowohl für Arbeitnehmer in Kurzarbeit, die den Lebensunterhalt Ihrer Familie nicht mehr sichern können, als auch für Freiberufler, Solo-Selbständiger oder Kleinunternehmer die in finanzieller Not sind, weil Sie einen Großteil Ihrer Aufträge verloren haben. https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Hotline der Agentur für Arbeit unter 0800 45555-23

 

Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz

Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen. Zuständig in Witten ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

https://www.corona-infos.lwl.org/de/

Hotline 0251 591-1500 oder 591-8218; 591-8411 und 591-813

 

Betriebliche Informationen

Auf den Internetseiten der Kammern finden Unternehmen weitere spezielle Informationen  

Industrie- und Handelskammer mittleres Ruhrgebiet (IHK)

https://netzn.de/ 

Krisenhotline: 0234 9113-0

 

Handwerkskammer Dortmund (HWK)

https://www.hwk-do.de/

Hotline Unternehmensberatung: 0231-5493-397

 

Allgemeine Informationen

https://www.witten.de/willkommen-in-witten/corona-virus/

 

Wittener Unternehmer organisieren sich online

In Witten gibt es inzwischen verschiedene Angebote, mit denen derzeit geschlossene Unternehmen und Geschäfte sich und ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren. So haben viele inzwischen Lieferdienste organisiert, andere lassen sich durch Gutscheine unterstützen. Die Seiten sind:

Hier können sich Unternehmen kostenlos und unkompliziert registrieren und ihre Lieferdienste anbieten.

 

Bauplanung/Bauordnung

Befristete Duldung der Nutzung von für den Großhandel genehmigten Gebäuden für den Einzelhandel

Im Rahmen der Corona-Pandemie sollen Großmärkte die Möglichkeit erhalten, ihre Waren auch an Endverbraucher verkaufen zu können. Die Umstellung des Verkaufes in einem für den Großhandel genehmigten Gebäude -auch für den Einzelhandel - stellt eine Nutzungsänderung im Sinne des § 29 BauGB dar.  Aufgrund der besonderen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden  entsprechende Nutzungsänderungen befristet bis zum 3. Mai 2020 geduldet.

 

Ansprechpartner bei der Stadt Witten zum Thema Fördermittelberatung

 

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