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Ich habe den Krieg verhindern wollen: Stadtarchiv zeigt bis zum 10. Juni eine Plakatausstellung über Georg Elser

Schwarz-Weiß-Bild von Georg Elser, um 1938
Stellwände mit Elser-Ausstellung, Mitarbeiter des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv macht darauf aufmerksam, dass seine Plakatausstellung über Georg Elser „Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ nur noch bis zum 10. Juni (und nicht wie irrtümlich gemeldet bis zum 11. Juni) zu sehen ist.

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs präsentiert das Stadtarchiv in der Saalbau-Passage die Plakatausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand „Ich habe den Krieg verhindern wollen“: Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939. Auf zwölf Plakaten wird mit historischen Bildern und Dokumenten an die Person Georg Elser und an seine Motive zum Attentat auf die NS-Führung erinnert. Gleichzeitig dokumentieren die Exponate die damaligen Ermittlungen und die Festnahme des Widerstandskämpfers, seine KZ-Haft und seine Ermordung.

Während der Corona-Pandemie haben Interessierte die Gelegenheit, in der beleuchteten Passage an der frischen Luft ein historisches Bildungsangebot zu nutzen. Die Ausstellung ist dort montags bis donnerstags (außer an Feiertagen) von 10 bis 16 Uhr zu sehen und frei zugänglich. Veranstalter ist das Stadtarchiv Witten.

Der Schreiner Johann Georg Elser scheiterte im Jahr 1939 nur äußerst knapp mit einem Bombenattentat auf Adolf Hitler. Es war seine Absicht, durch den Tod des Diktators den Weg zu einem europäischen Frieden frei zu machen. Wenige Wochen vor Kriegsende, am Abend des 9. April 1945, wurde der damals 42-Jährige auf Anordnung Hitlers im Konzentrationslager Dachau von einem SS-Mann ermordet.

Die Plakatausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand entstand mit Unterstützung der Bundeszentrale und Landeszentrale für politische Bildung.

Quellen u.a. Webseite Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin

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