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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

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In Witten planen 90 Prozent der Paare den Schritt in die Ehe online

Screenshot des Online-Traukalenders

„Als wir im November 2018 mit dem Traukalender online gegangen sind, hatten wir gehofft, dass nach einem Jahr 60 Prozent der Termine online gebucht werden. Aber der Erfolg hat uns überrascht: Ein Jahr später haben sogar 90 Prozent aller Paare, die in Witten heiraten, online gebucht“, sagt Volker Banhold, der Leiter des Standesamtes.

Worin liegt der Erfolg des Online-Traukalenders?

Bevor der Traukalender eingeführt wurde, haben Paare mehrfach mit dem Standesamt telefoniert: Ob an dem Wunschdatum noch ein Termin frei ist, ob der gewünschte Ort dann frei ist, ob es einen alternativen Termin gibt. Erst dann war für die Paare die Abstimmung etwa mit dem Caterer möglich.

Von den rund 850 Paaren, die das Wittener Standesamt im Jahr 2019 getraut hat, haben 770 die Reservierung online gebucht.

„Wir haben damit einen Nerv getroffen.“, so Banhold. „Gerade nach den Wochenenden und Feiertagen finden wir im Postfach viele Buchungen vor.“ 

Das Angebot haben auch Christine und Patrick genutzt, die für dieses Jahr im Juli einen Termin gebucht haben. „Wir fanden es schön unkompliziert, unabhängig von Öffnungszeiten nach möglichen Orten für unsere Hochzeit zu stöbern und gleich unseren Wunschtermin fix zu machen“, sagt das Paar aus Witten.

Beliebte Daten und Jahreszeiten

Es gibt Tage und Jahreszeiten, die beliebter sind als andere – 2020 waren das bisher der 20.02.20 und der 22.02.20. Obwohl der Mai als der „romantische“ Monat gilt, ist es immer wieder der August, in dem sich die meisten Paare trauen - und der Januar, in dem die wenigsten heiraten. Gerade für besondere Daten ist der Traukalender eine Erleichterung für beide Seiten: Interessenten können Termine schon ein Jahr im Voraus buchen. Wer zu spät dran ist, weil der Wunschtag schon ausgebucht ist, kann sich in Ruhe eine Alternative suchen. „Die Enttäuschung am Telefon ist dann nicht so groß, wenn wir leider die Auskunft geben müssen, dass am Wunschtermin nichts mehr frei ist“, erklärt Banhold.

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