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Neue Rettungsdienstschule Witten darf jetzt ausbilden

Vorderansicht eines Rettungswagens

Unfallopfer betreuen und transportieren: Es sind sehr verantwortungsvolle Aufgaben, die der Rettungsdienst übernimmt. Die Feuerwehr Witten darf nun ihre Rettungssanitäter/innen und Rettungshelfer/innen an einer eigenen Schule ausbilden. Der Leiter der Rettungsdienstschule, Frank Stinshoff, und Mario Rosenkranz, der Leiter der Berufsfeuerwehr, erhielten von der Bezirksregierung Arnsberg die notwendige staatliche Anerkennung überreicht. Der erste Kurs startet bereits im Februar. „Sowohl die Ausbilderinnen und Ausbilder als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Freiwilligen investieren Zeit am Wochenende, um sich hier fortzubilden. Diesen Einsatz für die Bevölkerung der Stadt Witten finde ich beeindruckend“, sagt Frank Stinshoff.

Die Aufgaben von Rettungshelfer/innen und –sanitäter/innen unterscheiden sich. Die Helfer/innen sind hauptsächlich dafür zuständig, die Krankenwagen zu fahren. Außerdem unterstützen sie die Rettungssanitäter/innen. Diese betreuen die Patientinnen und Patienten bei Krankentransporten und unterstützen ihrerseits die noch besser qualifizierten Notfallsanitäter/innen und Rettungsassistent/innen bei der Notfallrettung, also zum Beispiel bei Unfällen.

„Die Schule ist so aufgebaut, dass wir unseren Eigenbedarf an Feuerwehrkräften rettungsdienstlich qualifizieren können“, so Feuerwehrchef Mario Rosenkranz. „Auch die Fortbildung der bereits ausgebildeten Kräfte kann nun im eigenen Hause stattfinden.“ Sowohl die Aus- als auch die Fortbildung kann zum einen nun mit den Standards der Feuerwehr Witten stattfinden. Zum anderen spart die Feuerwehr dadurch Geld, das sie bisher für externe Ausbilder ausgeben musste. Die Kurse werden durch eigenes Personal gehalten und sind lediglich intern.

Zu beiden Ausbildungen wird nur zugelassen, wer mindestens 18 Jahre alt ist und

1. körperlich, geistig und persönlich geeignet ist, die Tätigkeit als Rettungssanitäter/in oder –helfer/in auszuüben,

2. den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt oder eine abgeschlossene Ausbildung hat,

3. eine Erste-Hilfe-Ausbildung nachweisen kann, die bei Lehrgangsbeginn nicht länger als ein Jahr zurückliegt, und

4. ein amtliches Führungszeugnis vorlegt.

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