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Märkisches Museum präsentiert neue Ausstellungen

Saalbaueingang. Foto Jörg Fruck

Saalbau und Haus Witten: 2017/18 gibt’s Mutiges, Modernes und magische Musik!

Cityblick. Foto Jörg Fruck

Neues Standortprofil zeigt: Witten ist Industriestandort mit hohem Innovationspotenzial

Auszählung Bundestagswahl 2013. Archivfoto Jörg Fruck

Bitte melden: 50 Wahlhelfer/innen für die Bundestagswahl fehlen noch

Auslobung Kornmarkt

Auslobung Kornmarkt

Zahlen unserer Stadt: Statistikstelle hat auch für 2017 wichtige Daten aktualisiert

Rathaus und Service

Nora Gomringer: Ich bin doch nicht hier, um Sie zu amüsieren

Die deutsch-schweizerische Lyrikerin Nora Gomringer stellt am 27. April ab 19.30 Uhr im Lesecafé der Wittener Bibliothek (Husemannstr. 12) ihre Gedichte und Sprechtexte vor. Der Eintritt ist frei, alle Wittener Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Mit dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung möchten Universität und Bibliothek eine engere Zusammenarbeit beginnen lassen. So kommt in der Reihe der Dichterlesungen im Sommer 2018 die auf Deutsch und Japanisch schreibende Autorin Yoko Tawada.

Nora Gomringer liest nicht nur Texte von 2006 bis heute, sondern sie deklamiert, flüstert und lässt die Mini-Szenen, die diesen Texten zugrunde liegen, durch 'Mundwerk' erstehen. Denn alle Mündlichkeit kommt bei ihr aus dem Schriftlichen und dem Erlauschten. Das ist lebhaft und wundersam, manchmal traurig, aber gut dynamisiert, damit keiner weggeht und sagt: „Lyrik? Ertrag ich nicht!“ Ihre Mission ist die zarte Begegnung mit dem harten Leben. An diesem Abend liest sie aus: "Moden", "Morbus", "Monster Poems", "achduje" und "Mein Gedicht fragt nicht lange". Textwünsche nimmt sie gerne entgegen.

Gomringer leitet in Bamberg das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, wo sie mit Hingabe im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft fördert. Sie erhielt für ihre Texte zahlreiche Preise, z.B. 2015 den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2012 den Joachim-Ringelnatz-Preis und 2011 den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert überwiegend Gedichte. Darüber hinaus prägte sie bis 2006 die deutsche Poetry-Slam-Szene und arbeitet zusammen mit Musikern, z.B. der A-Cappella-Formation Wortart Ensemble oder dem Jazzmusiker Philipp Scholz.

Prof. Dr. Julia Genz, Literaturwissenschaftlerin der Universität Witten/Herdecke, eröffnet den Abend mit einer kleinen Einführung. Zudem lädt Frau Genz zweimal im Jahr unter dem Titel "Let's talk about text" alle an Literatur Interessierten zu einem Gespräch über aktuelle literarische Neuerscheinungen. Weitere Informationen bei Prof. Dr. Julia Genz, julia.genz(at)uni-wh.de.

Über die Universität Witten/Herdecke

Die UW/H nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

 

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