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Starkregen-Risikokarte

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Gemeinsam gegen Corona

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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Reaktion auf Online-Befragung: Stadt und BOGESTRA bessern ÖPNV nach

Nahaufnahme einer Uhr am Busbahnhof Witten, im Hintergrund verschwommen ein Bus

ZOB

Der letzte Fahrplanwechsel bei Bus und Straßenbahn hatte in Witten für einige Diskussionen und einigen Ärger gesorgt. Auf Beschluss des Rates hatte die Stadtverwaltung daher im Februar 2020 online eine Befragung gestartet, um alle aufgetretenen Probleme zu erfassen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich beteiligt, deutlich über 400 Beschwerden mussten gesichtet, bewertet, sortiert und zusammengefasst werden. 130 Beschwerden hat die Stadt Witten schließlich an die BOGESTRA, die VER und den Ennepe-Ruhr-Kreis weitergeleitet.

Über 400 Beschwerden münden in konkrete Verbesserungen

39 der Vorschläge und Einwände gingen an die BOGESTRA. 17 der Maßnahmen sollen in den nächsten Monaten, spätestens zum Fahrplanwechsel am 7. Januar kommen. Elf weitere werden derzeit „vertieft geprüft“. Nur elf der Maßnahmen können aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt werden. Unter anderem Schülerinnen und Schüler werden von den Anpassungen profitieren.

  • Die Fahrzeiten der Linie 320 am Hauptbahnhof werden noch besser an die Ankunft der Züge angepasst. Weitere Anpassungen der Fahrpläne sollen Verspätungen vorbeugen.
  • Die Abfahrtszeiten der Linie 374 werden im Hinblick auf Schulzeiten angepasst.
  • An der Ruhr Universität fahren die Linien 320 und 375 zukünftig vom selben Haltepunkt ab.
  • Die Stadt passt zudem den Haltepunkt Heven-Dorf bis zum Frühjahr 2021 provisorisch an. Dabei soll besonders die Sicherheit für Umsteigende erhöht werden.

„Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihre konstruktive Kritik“, so Bürgermeisterin Sonja Leidemann. „Es ist schön zu sehen, dass die Anregungen aus der Bevölkerung zu echten Verbesserungen führen.“

Anpassungen im Schülerverkehr

Der EN-Kreis hat zudem weitere Fahrten insbesondere auf der Linie 320 bestellt, die Schülerinnen und Schüler nutzen sollen. Auch für die Linien 376 und 379 laufen aktuell Gespräche über zusätzliche Verbindungen. Voraussichtlich wird hier allerdings wegen begrenzt vorhandenen Personals und Fahrzeugen  nur eine schrittweise Umsetzung möglich sein.

In allen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises bestellt der Kreis die Leistungen des öffentlichen Nahverkehrs. Dies geschieht auf Basis des Nahverkehrsplans, den der Kreistag im Jahr 2016 verabschiedet hat. Die Stadt Witten hatte zu diesem Plan ihre Wünsche und Bedürfnisse eingebracht. Das Gebiet der Stadt Witten wird derzeit im Wesentlichen von der BOGESTRA und der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER) bedient. Der nächste Nahverkehrsplan wird voraussichtlich im Jahr 2023 beschlossen. Größere Änderungen am Nahverkehr muss daher der EN-Kreis beauftragen, für kleinere Anpassungen sind dagegen die Verkehrsunternehmen selbst verantwortlich.

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