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Saalbaueingang. Foto Jörg Fruck

Saalbau und Haus Witten: 2017/18 gibt’s Mutiges, Modernes und magische Musik!

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Auszählung Bundestagswahl 2013. Archivfoto Jörg Fruck

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Saalbau und Haus Witten: Die neue Saison 2017/2018 bietet Mutiges, Modernes und magische Musik

„Wir haben uns in diesem Jahr etwas getraut!“, beschreibt Hendrikje Spengler den Spielplan für Saalbau und Haus Witten in der Saison 2017/2018. Die Institutsleiterin und ihr engagiertes Team haben Stücke ins Programm genommen, die ihnen persönlich viel bedeuten: Produktionen, die modern sind oder auch unangenehme Themen ansprechen. Aber man hat es auch gewagt, Massentaugliches ins Programm zu nehmen. „Denn man darf sich auch einfach mal unterhalten lassen“, so Spengler lachend.

So kommt zum Beispiel „Peer Gynt“ als Ballett auf die Bühne, lateinamerikanische Klänge erfüllen den Theatersaal, aber auch das beklemmende Stück „Das Fest“ findet man im Spielplan des Saalbaus. Selten gespieltes wie Bizets „Die Perlenfischer“, Nostalgisches wie der „Beat-Club“ oder Anrührendes wie „Hänsel und Gretel“ zur Weihnachtszeit werden das Wittener Publikum sicher wieder in den Saalbau locken und beseelt nach Hause gehen lassen. Aber auch das Kabarett-Programm kann sich sehen lassen: Herbert Knebel, Rüdiger Hoffmann und Sebastian Pufpaff geben sich die Klinke in die Hand.

Falls das aber noch nicht reicht, hat man sich was Neues für die Zuschauer aus Witten und Umgebung ausgedacht: Die Reihe „Ganz großes Kino“ zeigt mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Witten sieben große Opern- und Ballettproduktionen direkt aus dem Royal Opera House in London als Übertragung in den Theatersaal. In grandioser Ton- und Bildqualität werden so aufwändige Produktionen mit internationalen Weltstars wie Anna Netrebko zu sehen sein.

Aber nicht nur der Bereich der E-Kultur wächst, sondern auch der Kinder- und Jugendbereich. Das Programm „WiSiT- Wittener Schulen ins Theater“ erreicht mit über 30 Vorstellungen ca. 4.000 Schülerinnen und Schüler; viele Kindergärten und Grundschulen haben ein Abo im Saalbau. Bei dem Programm kein Wunder: Feuerwehrmann Sam (Doppelvorstellung und trotzdem der Tipp „Schnell Karten sichern!“), die beliebte Conni-Figur oder der kleine Rabe Socke sowie Kinderkonzerte werden die kleinen Zuschauer begeistern.

Merkbar ist, dass der persönliche Faktor eine große Rolle spielt im Saalbau und Haus Witten. Die regelmäßigen Einführungen und Nachgespräche werden oft selbst gehalten oder moderiert, man kennt sein Abo-Publikum und Kunden beim Namen, viele erfolgreiche Künstler kommen seit Jahren, man duzt sich. Im Saal A probt gerade Sonni Maier ihr neues Stück und bereitet sich auf die Premiere am 15.9. vor. Es wird die erste Premierenfeier im Saalbau sein, und der neue Mondo-Gastronom Farhad  Tabrizi wird sie ausrichten. Es ist geschäftig, aber fröhlich und familiär. „Die Wittenerinnen und Wittener sollen einfach gerne zu uns kommen und stolz auf unsere Arbeit sein – mehr wollen wir gar nicht.“ Das klingt als Vision fast bescheiden…

 

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