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Gemeinsam gegen Corona

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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Science Slam 2020: Drei Mädchen räumten die Preise ab

Dr. Thomas Thienel (2.v.l.) nahm den 1. Preis für Melanie Arnold entgegen. Dr. Michael Weigend, Julian Graßhoff, Lea Stanke, Marius Sprang und Christine Helm (v.l.) freuten sich mit. Foto: Jörg Fruck

Melanie Arnold von der Hardenstein-Gesamtschule Witten ist die Gewinnerin des Science Slams 2020 der Wittener Schulen, der am Dienstag (24.8.) im Mondolino ausgetragen wurde – in diesem Jahr leider nur digital und vor einem kleinen, ausgewählten Publikum.

Die Qualität hat darunter nicht gelitten: „Ihr Beitrag ‚Entstehung, Nachweis und Vorbeugung einer Lebensmittelinfektion durch Salmonellen‘ war absolut beeindruckend“, sagt Jury Mitglied Inga Janz vom Amt für Jugendhilfe und Schule! „Sie hat die Jury komplett überzeugt, ihr Film ist sehr kreativ, originell, kurzweilig und fachlich fundiert.“

Das gelte aber auch für die alle anderen Beiträge, die ebenfalls sehr gelungen und sehenswert waren. Besonders für die Werke der weiteren Preisträgerinnen: Zweite wurde Annkathrin Sander von der Holzkamp-Gesamtschule mit dem Thema „Fleischfressende Pflanzen – eine vergleichende Betrachtung von Fangstrategien und Verdauungsmechanismen bei ausgewählten Arten“. Der 3. Preis ging an Vanessa Mihalache vom Ruhr-Gymnasium, die erklärte, wie sich Musik auf das Lernverhalten auswirkt.

Wissenschaft verständlich machen

Die Kunst der Science-Slammer besteht darin, einem Laienpublikum wissenschaftliche Arbeiten auf unterhaltsame Art und Weise verständlich zu machen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: „Wer sich traut, darf auch singen, tanzen oder trommeln“, erklärt Inga Janz. Doch in Corona-Zeiten ging das diesmal nur digital. Die teilnehmenden Oberstufenschülerinnen und -schüler haben ihre Beiträge deshalb in kurzen Filmen eingereicht, die jeweils ca. 5 Minuten dauern. Diese wurden zunächst einem ausgewählten Publikum präsentiert und danach durch eine Fachjury bewertet. Im Anschluss wurden die Preise an Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Schulen überreicht.

Neben den Gästen vor Ort konnte ein etwas größeres Publikum die Veranstaltung „live“ in einem Video-Chatroom verfolgen. Dieser wurde vom Bundeswettbewerb Informatik speziell für diese Veranstaltung bereitgestellt. Die Adresse des Chatrooms konnte von den Slammern an Freunde weitergegeben werden.

Dank an die Akteure

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben durch die Pandemie ein Schuljahr hinter sich, das es in sich hatte. Trotzdem stellten sie sie sich auch noch einer freiwilligen Aufgabe, die sehr viel Zeit, Fachwissen und Kreativität erfordert: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mitgemacht haben“, sagt Inga Janz.

Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise, die von der Firma Crosscan (1. und 3. Preis) und vom Verein Technikförderung Südwestfalen (2. Preis) bereit gestellt wurden. Die Siegerin darf außerdem im nächsten Jahr am „Lions Youth Exchange“ teilnehmen! Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde. Für drei Schulen gibt es Geldpreise für die jeweiligen Fachschaften, und zum zweiten Mal wird in diesem Jahr ein ‚Wanderpokal‘ für die jeweilige Schule der Gewinnerin oder des Gewinners verliehen. Dafür hat der Wittener Künstler Peter Kosch eine Skulptur entworfen. Dieser Preis und die Geldpreise für die Schulen entstammen der ‚Dr. Gerhard und Helga Riedel Stiftung‘ des Lion Clubs Witten.

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