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Starkregen-Risikokarte

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Starkregen: Stadt Witten stellt Gefahrenkarte und Risikomanager vor

Ausschnitt der Starkregen-Gefahrenkarte mit Straßen und in blauer Farbe Risikostellen
Portraitaufnahme von Tobias Wanders

Ist mein Haus bei Starkregen gefährdet? Was kann ich tun, um das Risiko zu reduzieren? Mit der Klimaerwärmung wird die Zahl der Starkregenereignisse zunehmen. Die Stadt Witten hat nun eine Starkregen-Gefahrenkarte veröffentlicht. „Damit geben wir den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Hinweise, ob sie an einer gefährdeten Stelle wohnen oder ein Haus besitzen. Aber auch wir als Stadtverwaltung sehen nun noch detaillierter, wo wir noch mehr tun müssen, um Schäden vorzubeugen“, sagt Stadtbaurat Stefan Rommelfanger.

Ansprechpartner für Fragen und Sorgen

Die Herausforderungen durch Starkregenereignisse sind bereits jetzt da und werden absehbar noch größer werden. Deswegen hat die Entwässerung Stadt Witten (ESW) eigens einen Starkregen-Risikomanager eingestellt. Tobias Wanders ist seit dem 1. Juli dafür da, einerseits die städtischen Maßnahmen zu koordinieren, andererseits aber auch Ansprechpartner für die Fragen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger zu sein. Denn auch die Haus- und Grundstückseigentümer sind gefragt und müssen gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz vor Überschwemmungen auf ihrem Grund und Boden umsetzen.

Hilfe für die Risiko-Abschätzung

Der Risikomanager unterstützt somit auch bei der Interpretation der neuen Karte. „Diese Karte basiert auf einem Modell. Sie zeigt, an welchen Stellen im Stadtgebiet die Gefahr für Überschwemmungen wie groß ist“, erklärt Wanders. Es handelt sich dabei um eine Simulation, die nicht hundertprozentig der Realität entsprechen wird, aber gute Hinweise auf Problemstellen geben kann.

Die Starkregen-Gefahrenkarte zeigt Überflutungen für ein Ereignis mit dem Starkregenindex 7 an. Das  ist ein Starkregen, wie er statistisch gesehen alle 100 Jahre vorkommen kann. Für derart starke Niederschläge ist die Kanalisation nicht ausgelegt. Denn Kanalnetze sind so dimensioniert, dass sie für „normale“ Regenfälle ausreichen. „Die Kapazitäten, die für solche extremen Niederschläge nötig wären, übersteigen das technisch Machbare und finanziell Sinnvolle bei weitem“, sagt Tobias Wanders. Deshalb ist es so wichtig zu untersuchen, wohin das Wasser fließt, wenn der Kanal voll ist.

Die Karte steht im Internet unter geoportal.stadt-witten.de und zeigt für das komplette Stadtgebiet in verschiedenen Blautönen an, wie hoch das Wasser jeweils stehen könnte: je dunkler das Blau, desto tiefer das Wasser. Links oben im Eck ist der Link zum Menü, unter dem letzten Punkt Umwelt / Klima befindet sich dann die Starkregen-Gefahrenkarte. Sollten sich daraus Fragen ergeben, steht Tobias Wanders unter tobias.wanders(at)entwaesserung-witten.de und unter 02302 9173 771 zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Thema Starkregen in Witten auch unter www.witten.de/starkregen  

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