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Rathaus und Service

Unterhaltsvorschuss: das Antragsformular einfach downloaden - Bearbeitung muss warten

Das neue Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) ist zwar noch gar nicht veröffentlicht, macht sich aber in den Städten – auch in Witten – bereits bemerkbar: denn es werden verstärkt Fragen und Anträge gestellt.

Während mit dem neuen „UVG“ die Zahl der Anspruchsberechtigten steigt, bemühen sich die Kommunen, sich für den steigenden (Bearbeitungs-) Aufwand personell und organisatorisch sinnvoll aufzustellen. Eine Bearbeitung der Anträge, die dieser Tage gestellt und angenommen werden, kann natürlich erst auf Grundlage des veröffentlichten Gesetzes erfolgen. Das wird dann sicherlich etwas Geduld erfordern, weil das Amt die Mengen abarbeiten muss.

Stadt bittet: Antrag einfach downloaden

Um sich die Antragsformulare zu besorgen, muss man nicht persönlich im Rathaus erscheinen: „Wer den städtischen Downloadservice nutzt, spart sich den Weg und sorgt ganz nebenbei auch im Amt für ein wenig Entlastung“, sagt Jörg de Lall vom Wittener Amt für Jugendhilfe und Schule.

Die Stadt Witten bittet  deshalb Alleinerziehende, die Unterhaltsvorschuss beantragen möchten, die Vorteile des Internets nutzen: Die Formulare, die für die Antragstellung nötig sind, hat die Stadt jetzt als Download (auf "Formulare" am Fuße der Seite klicken) bereit gestellt. Ebenso findet man dort Hinweise auf "notwendige Unterlagen", die einem Antrag beizufügen sind.

Man findet alles unter auf www.witten.de dem Navigationspunkt Rathaus & Service unter Bürgerservice und dort unter „Infos von A-Z“ unter U wie Unterhaltsvorschuss. O der mang gibt auf der Startseite den Begriff „Unterhaltsvorschuss“ ins Suchfeld ein.

Für die Abgabe des Antrags braucht man dann einen Termin

Für die Abgabe der ausgefüllten Anträge ist allerdings nach wie vor eine persönliche „Vorsprache“ notwendig. Dazu kann man über das E-Mail-Postfach unterhaltsvorschuss(at)stadt-witten.de oder unter der Rufnummer (02302) 581-5291 einen Termin vereinbaren. „Sollte Ihr Anruf nicht persönlich entgegen genommen werden können, hinterlassen Sie bitte unter Angabe Ihres Namens und ihrer Rufnummer eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Sie erhalten dann von uns so schnell wie möglich einen Rückruf“, verspricht Jörg de Lall.

Reform des UVG: Geplante Ausweitung ab Juli 2017

Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, den Anspruch auf Unterhaltsvorschuss auszuweiten. Die Einigung sieht zwei bedeutende Änderungen vor, die rückwirkend zum 1. Juli in Kraft treten sollen.

·         Kinder im Alter von zwölf Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sollen ebenfalls Unterhaltsvorschuss erhalten können. Voraussetzung dafür ist, dass sie nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug mindestens 600 Euro verdient.

·         Die Höchstbezugsdauer von 72 Monaten soll entfallen. Damit können Kinder ohne zeitliche Einschränkungen bis zu ihrem 18. Geburtstag Unterhaltsvorschuss erhalten.

 

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