News Einzelansicht  - Stadt Witten

Stichwahl - Wählen gehen!

Starkregen-Risikokarte

Starkregen-Risikokarte

Kirschblüte mit Rathaus im Hintergrund

Rathaus und Service

Service-Portal Witten

Alle Online-Dienstleistungen jetzt im Service-Portal

Gemeinsam gegen Corona

Gemeinsam gegen Corona

Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Warum hat der neue Wittener Rat 64 Sitze?

Ergebnisgrafik der Ratssaal mit Sitzverteilung

50 Sitze sollte der Rat der Stadt Witten haben, das ist gesetzlich so geregelt. De facto aber wird der Rat 64 Mitglieder haben. Grund dafür ist das Wahlsystem in Nordrhein-Westfalen und die daraus resultierenden Überhangmandate.

Das heißt konkret: In Witten hat die SPD etwa 25 Prozent der Stimmen bekommen, hat somit Anspruch auf ein Viertel der Sitze. (Streng mathematisch betrachtet stünden der SPD somit gut 12,5 Sitze zu; dann wird nach den üblichen Regeln gerundet.) Zugleich hat aber die SPD 16 Direktmandate gewonnen, also „zu viele“. Diese überzähligen Sitze heißen Überhangmandate. Sie müssen durch sogenannte „Ausgleichsmandate“ für die anderen Parteien ausgeglichen werden.

Damit also die 16 Mandate der SPD tatsächlich einem Viertel der Ratssitze entsprechen, wird der Rat auf 64 Sitze vergrößert. Die zusätzlichen 14 Mandate werden entsprechend der Stimmanteile auf die anderen Parteien verteilt.

Im Vergleich zur vergangenen Wahlperiode wird der Rat der Stadt Witten sogar schrumpfen. Zuletzt umfasste der Rat 72 Sitze.

Die Gesetze, die die Sitzverteilung regeln, stehen in §33 und §61, die Vorgaben zur Zahl der Sitze im Rat in §3 des Kommunalwahlgesetzes. Link zum  Gesetz: https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=1&ugl_nr=1112&bes_id=4752&menu=1&sg=0&aufgehoben=N&keyword=Kommunalwahlgesetz#det0

(  )