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Wiesenviertel: Bäume fallen, „weil“ gefeiert wird, nicht „obwohl“…

Archivbild: befallener Baumstamm (Foto: Jörg Fruck, Stadt Witten)

Zwei Kirschbäume im Wiesenviertel sind am Dienstagmorgen (10.7.) ganz kurzfristig gefällt worden, und die Anwohner/innen wären lieber nicht vom Lärm der Motorsägen überrascht worden.

Die Bäume auf dem Platz an der Ecke Casinostraße/Wiesenstraße mussten bis auf den Baumstumpf entfernt werden, weil bei einer Baumkontrolle ein holzzersetzender Pilz entdeckt wurde. Bedeutet: Ein Baum, der dem äußeren Anschein nach grün und gesund ist, ist im Innern angegriffen und verliert seine Standfestigkeit. Warum die Stadt nicht nach dem Wiesenviertelfest eingegriffen hat? Natürlich ist fürs Wochenende bestes Wetter und kein Sturm angekündigt, aber ist ein Pilz einmal festgestellt, möchte niemand verantworten, dass ausgerechnet in sonniger Superstimmung etwas passiert.

„Keine Frage, da ist die Kommunikation nach der kurzfristigen Entscheidung nicht gut gelaufen“, sagt die Grünflächenabteilung. „Eine wichtige Botschaft möchten wir jetzt gerne nachholen: Wir verstehen, dass es gerade mit Blick auf das Wiesenviertelfest am Samstag einigen Unmut gibt. Die Bäume wären schöne Schattenspender gewesen. Und sie sind auch wichtig für die Anmutung des Platzes und für das Grün in der Stadt. Deshalb werden wir im Herbst natürlich zwei neue Kirschen an gleicher Stelle pflanzen.“

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