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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

Rathaussanierung

Wittener „Skyline“ ab sofort wieder ohne Kran – Fortschritte im Südflügel des Rathauses

Autokran im Vordergrund, dahinter Baukran, im Hintergrund Rathausturm
Blick von oben auf das Glasdach über dem alten Innenhof
Blick von oben ins neue Rathausforum, derzeit noch mit Gerüsten.
Blick ins Rathausforum rechts sowie einen Gang links.
Baustellenansicht, Rahmen für Beratungsbüro
Dicke, violette Kabelrollen hängen aus der Decke

Fast ein Jahr lang gehörte der 58 Meter hohe Kran zum Gesamtbild des Rathauses in Witten, nun ist er weg. Er wird nicht mehr benötigt und wurde gestern bereits weitgehend abgebaut. Das heißt auch, dass es im Südflügel des Rathauses weitergegangen ist: Das Glasdach ist über dem geplanten Rathausforum, innen wird derzeit Estrich verlegt, Büros und Beratungsräume lassen sich zunehmend erahnen. „Wir sind auf einem richtig guten Weg“, sagt Klaus Böde, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement.

Rathausforum statt kalter Innenhof

Etwa 40-50 Handwerker unterschiedlicher Gewerke sind derzeit auf der Baustelle aktiv. Von außen ist der Südflügel bereits fast fertig: Die Wände sind gedämmt (wegen des Denkmalschutzes mit einer Innendämmung), die Fenster sind eingesetzt und am Glasdach sind nur noch wenige Detailarbeiten nötig. Diese Glasdachkonstruktion hat einen großen energetischen Vorteil gegenüber der Situation vor dem Umbau: Die alte, ungedämmte Fassade mit ihren zugigen Fenstern war insgesamt über 1200 Quadratmeter groß. Das neue Dach hat nur noch knapp 400 Quadratmeter Fläche und ist zudem deutlich besser gedämmt. Die Wärmeverluste sinken also massiv.

Das Gebäudevolumen ist dabei gleichzeitig um etwa 6.000 Kubikmeter angestiegen, was in etwa sechs Einfamilienhäusern entspricht.

Aber auch innen geht es mit großen Schritten voran. Auch hier sind die Fenster – die zum Rathausforum hin – eingesetzt. Der Estrich wird derzeit verlegt oder trocknet bereits. Und mehrere Kilometer Kabel hängen aus den Wänden und werden verlegt.

Service-orientierte Einrichtung

Auch die Struktur der Büros und der Räume für den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürger wird mehr und mehr sichtbar. Büros und Thekenbereiche sind zukünftig getrennt, mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich einen Thekenraum. Im Erdgeschoss geht dieses Konzept der Offenheit sogar noch einen Schritt weiter: Das Rathausforum – ein Ort, an dem auch Veranstaltungen stattfinden können – und die Bürgerberatung liegen direkt nebeneinander. „Wir öffnen uns als Verwaltung und wollen noch stärker den Service-Charakter unserer Arbeit zeigen“, so Klaus Böde.

Riesen-Kran ist Vergangenheit

Für alles, was jetzt noch kommt, ist der große Kran nicht mehr nötig. Deswegen war gestern ein Autokran im Einsatz, der noch ein wenig höher war. Abschnitt für Abschnitt schwebte wieder Richtung Boden, der Riese verlor zunächst seine „Nase“ (also den Ausleger) und schrumpfte dann zusehends.

Das Gesamtprojekt „Rathaussanierung“ ist weiterhin gut im Zeitplan. Noch knapp ein Jahr werden die Arbeiten im Südflügel gehen, dann werden die ersten Ämter dort einziehen. Diese räumen dafür den Nordflügel, in dem die Arbeit dann möglichst nahtlos weitergehen soll.

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