Arbeit und Ausbildung in Witten  - Stadt Witten
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Berufsfelderkundung (BFE) für zugewanderte und geflüchtete Frauen

Was sich dahinter verbirgt sehen Sie hier:

Konzept zur Berufsfelderkundung von zugewanderten/geflüchteten Frauen in Witten mit dem Schwerpunkt Heven-Ost/Crengeldanz (HOC)

Leider haben bisher nur wenige zugewanderte/geflüchtete Frauen den Weg in Ausbildung und Arbeit gefunden. Die Erfahrungen aus den Sprachkursen zeigen, dass oft eine einfache Orientierung fehlt, welche Möglichkeiten Frauen in Deutschland haben sich im Beruf zu engagieren. 
Bei der Zielgruppe handelt es sich um zugewanderte und/oder geflüchtete Frauen - oftmals Mütter – die am Beginn ihrer neuen beruflichen Orientierung in Witten stehen. Zum Teil erlernen sie gerade die deutsche Sprache. 
In enger Kooperation mit der Stabsstelle Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften der Stadt Witten bieten wir diesen Frauen folgendes niederschwelliges Angebot mit Begleitung an:

Berufsfelderkundung für zugewanderte/geflüchtete Frauen

Das bedeutet: 

  • Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichen Branchen bieten die Möglichkeit zwei Berufe kennenzulernen. Dabei soll möglichst eine Helfertätigkeit und ein Tätigkeitsbereich einer Fachkraft in 1,5 - 2 Std. vorgestellt werden. 
  • Hierzu gehören neben den reinen Arbeitsabläufen auch Informationen zu Qualifikationen, erforderlichen Sprachniveaus, Verdienstmöglichkeiten, Arbeitszeiten incl. Teilzeitbeschäftigung, Kinderbetreuung u. Ä... Auch die Frage, ob im Betrieb ein Kopftuch getragen werden kann und darf wird dabei geklärt. 
  • Besonders interessant sind Bereiche, in denen bereits zugewanderte/geflüchtete Frauen arbeiten, um während des Besuchs mit ihnen in Kontakt zu kommen. 
  • Der Firmenbesuch wird sowohl vom Veranstalter als auch von mindestens einem/r Übersetzer*in begleitet. 
  • Die Berufsfelderkundung soll möglichst an einem Mittwoch von 10-11.30 Uhr stattfinden
  • Die Betriebe werden gebeten ihr Einverständnis zur Veröffentlichung der Besuchsmöglichkeit in der örtlichen Presse und der homepage der Veranstalter zu erteilen.
  • Der Betrieb entscheidet vor dem Besuch, ob im Betrieb während des Besuchs fotografiert werden darf.
  • Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt nur über die Veranstalter, nicht über die Betriebe.
  • Es haben bereits einige Betriebsbesuche stattgefunden. Weitere Besuche sind vereinbart. 

Die letzten Termine für die Betriebsbesichtigungen mussten wg. der Corona-Krise abgesagt werden.

Sobald die Betriebsbesichtigungen nach den Erlassen des Landes NRW und des Bundes wieder zulässig sind, werden neue Termine mit den Unternehmen vereinbart!

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Anke England Tel. 581-1713, anke.england(at)stadt-witten.de

 


Ihre Ansprechperson


Frau England

StabsstelleAGTU@­stadt-witten.de 02302/581-1713 Dez. 1 / Stabsstelle Arbeit, Gesundheitswirtschaft, Technologietransfer und Universitätsentwicklung Adresse | Öffnungszeiten | Details

QuAZ e.V.

Verein zur Unterstützung der Qualifizierung und Ausbildung von Zugewanderten 

Ziel aller Beteiligten: Unterstützung von Projekten für Geflüchteten und zugewanderten Menschen, um die Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu erleichtern.

Das Besondere an diesem Verein sind der regionale Charakter und die Breite des Bündnisses.  Es wurde bereits im März 2017 gegründet und besteht aus den Städten Bochum, Hattingen, Herne und Witten, der Bochum Perspektive 2022, den Kreishandwerkerschaften, der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet, dem Einzelhandelsverband, der Ruhr-Universität Bochum sowie der Hochschule Bochum, der IG Metall, dem Arbeitgeberverband, der katholischen und evangelischen Kirche, der Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen, dem Institut Gisela Vogel (Institut für berufliche Bildung) und dem Trägerverbund aus Gewerkstatt (Bochum), Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Herne, HAZ Arbeit + Zukunft e.V. (Hattingen) und vhs Witten | Wetter | Herdecke.

Der Verein unterstützt das regionale Sprach- und Schulungszentrum für Geflüchtete und Zugewanderte quaz.ruhr auf dem ehemaligen Opelgelände in Bochum Langendreer. Hier lernen rd. 250 Flüchtlinge und Zugewanderte Deutsch und arbeiten in unterschiedlichen Bereichen an der Verbesserung ihrer beruflichen Chancen. Deshalb erhalten die Geflüchteten und Zugewanderten passend zu ihren persönlichen, sprachlichen und beruflichen Kompetenzen auch die erforderlichen Weiterbildungen, um ihre angestrebte Ausbildung, Umschulung oder Studienaufnahme verwirklichen zu können. Unterstützt werden sie dabei von einem Team von Ausbildern, Job-Coaches, Lehrkräften und Sozialpädagogen.

Das „quaz.ruhr“ wird sowohl aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit als auch aus Mitteln des Landes NRW gefördert.

Außerdem unterstützt der Verein das Projekt in4you! vom Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung, finanziert durch die RAG-Stiftung. Dieses Projekt wendet sich an junge Zugewanderte und verfolgt drei Ziele: Sprache, Schulabschluss und berufliche Orientierung im industriell-technischen Bereich.


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Frau England

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