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Heim@tWitten fördert Beschäftigung in benachteiligten Quartieren – Auftakt am Freitag im Backhaus Heven

Projektleiterin Anke England. Foto: Jörg Fruck

BIWAQ  -Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier heißt ein ESF-Bundesprogramm für die Quartiere des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ zur Beschäftigungsförderung und Stärkung der Ökonomie. Die Stadt hat dazu das lokale Projekt Heim@tWitten ins Leben gerufen. Dafür fließen Fördermittel nach Witten.

„Der Förderbescheid über 1.371.130 Euro ist eingegangen. Wir haben die Corona-Zeit dazu genutzt die konzeptionellen Arbeiten abzuschließen. Nun werden wir mit aller Vorsicht und unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandregeln beginnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu akquirieren“, sagt  Projektleiterin Anke England von der Stabsstelle Arbeit, Gesundheitswirtschaft, Technologietransfer und Universitätsentwicklung.   

Heim@tWitten hat zum Ziel, Menschen aus den Soziale-Stadt-Quartieren Witten-Annen, Heven-Ost/Crengeldanz und im räumlichen Ergänzungsgebiet Innenstadt beim (Wieder)Einstieg in Ausbildung und Berufstätigkeit zu unterstützen – insbesondere Arbeitslose  mit und ohne Migrationshintergrund, Familien und Alleinerziehende. Nun soll das Projekt in den Programmgebieten mit kleinen Kick-Off-Veranstaltungen  vorgestellt werden.

„Die Mitarbeitenden werden vor Ort sein und die Passantinnen und Passanten ansprechen. Zudem wird überall das Beratungsmobil der Kolping Bildungszentren vor Ort stehen und die mobile Arbeit mit den verschiedenen Angeboten präsentieren“, sagt England.

Die erste von drei Veranstaltungen, die alle von 11 bis 14 Uhr stattfinden, ist bereits am Freitag (28.8.)  am Backhaus in Heven. Der zweite Termin folgt am 4. September Real-Markt in Annen, der dritte am 18. September an der Ecke Nordstraße/Bahnhofstraße in der Innenstadt. „Außerdem werden wir am 4. September im Wideyzentrum (Breite Straße 74) ein zentrales BIWAQ-Büro eröffnen“, sagt Anke England. Besuchen kann man das Büro bis auf Weiteres aber nur mit Terminvereinbarung. Kontakt:  Tel. 98309-40; Email: info(at)biwaq-heimatwitten.de

Projekt läuft noch bis Ende 2022

Das Wittener BIWAQ-Projekt Heim@tWitten hat bereits am 1.1.2020 begonnen und läuft noch bis zum 31.12.2022. Es beinhaltet u. a. eine systemische Familienberatung, Coachings und die Vermittlung in weiterführende Qualifizierungen, EDV-Schulungen und mobile Angebote. „Flankiert werden die Maßnahmen durch niedrigschwellige Angebote zur Entwicklung digitaler Kompetenzen und in der Gesundheitsförderung“, erklärt Anke England. Außerdem ist die Beratung der lokalen Unternehmen und Jobmessen geplant. 

Das Finanzvolumen beträgt rund 1,5 Millionen Euro, davon sind 50% ESF Mittel (Mittel aus dem Europäischen Sozialfond), 40% Bundesmittel (BMI–Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) und 10 % Eigenanteile aller Projektpartner (AWO EN, Kolping Bildungszentren Ruhr gGmbH,  Wabe mbH und die Stadt Witten).

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