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Stilisiertes Zahnrad

TZR erhält Millionenförderung

Grafik des geplanten Neubaus

Gute Nachricht für Existenzgründer in Witten: Die chip GmbH, die das Technologiezentrum Ruhr (TZR) betreibt und an der die Stadt Witten beteiligt ist, hat am 21. Januar von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 8,4 Millionen Euro für den Neubau des Gebäudes auf Bochumer Stadtgebiet erhalten. Bürgermeister Lars König freut sich, dass so die Gründungsaktivitäten in der Region, und damit auch in Witten, gestärkt werden.

Damit das Ruhrgebiet als Wissenschaftsstandort auch weiterhin Taktgeber für Innovationen in Nordrhein-Westfalen bleibt und innovative Ideen schnell vorantreibt, fördert das Wirtschaftsministerium den Bau eines neuen Technologiezentrums Ruhr in Bochum. Witten ist als eine von insgesamt vier Ruhrgebietskommunen (Bochum, Herne, Hattingen und Witten) an dem regionalen Wirtschaftsförderungsprojekt beteiligt.

Förderung von Bund und Land

Die Mittel für den Bau des Technologiezentrums stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Sie sollen die ausgewogene regionale wirtschaftliche Entwicklung in ganz Nordrhein-Westfalen unterstützen.

Minister Pinkwart hat in seiner Presseerklärung vom 21.01.mitgeteilt: „Das Ruhrgebiet mit seiner hohen Dichte an Forschungseinrichtungen und Hochschulen bietet ideale Voraussetzungen, vor allem für wissensintensive Gründungen. Mit dem Bau des Technologie- und Gründungszentrums in Bochum wollen wir noch viel mehr innovative Unternehmen nach Nordrhein-Westfalen locken. Wir sind auf dem richtigen Weg: Bis 2025 wollen wir zu den Top 10 der europaweit führenden Start-up-Regionen gehören.“

Nähe zu Uni Witten-Herdecke und Stadt Bochum als Standortvorteil

Das neue TZR kann auch durch seine inhaltliche Orientierung an dezidierte Schwerpunkte und Forschungskompetenzen der Universität Witten-Herdecke in der unmittelbaren Städtenachbarschaft zu Bochum anknüpfen.

Das Technologie- und Gründerzentrum soll auf dem Gelände des Technologie Quartiers Bochum in unmittelbarer Nähe zu den wissenschaftlichen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum und der Hochschule Bochum entstehen. Das sechsstöckige Gebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro bietet Gründerinnen und Gründern auf insgesamt 11.000 Quadratmetern beste Voraussetzungen, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Die Start-ups können beispielsweise in sogenannten MakerSpaces Designideen erproben oder Prototypen erstellen.

„Nachhaltig wirkende Infrastruktur für die Stärkung der Gründungsaktivitäten der Region“

Wittens Bürgermeister Lars König freut insbesondere, „dass das neue TZR mittel- und langfristig eine nachhaltig wirkende Infrastruktur für die Stärkung der Gründungsaktivitäten der Region aufbauen wird. Ebenso wird das neue Zentrum zum Wandel in der Region hin zu einer wissens- und technologieorientierten Wirtschaft beitragen. Junge und innovative Unternehmen können hier eine Vorreiterrolle einnehmen und den Wandel aktiv mitgestalten. Auch die inhaltliche und räumliche Nähe zur Universität Witten Herdecke ist von großem Vorteil für unsere Stadt.“

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