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Wegen Corona: Bund hilft der Wirtschaft mit 10 Milliarden Euro

Grafik: Stadt Witten

Vom Corona bedingten Teillockdown sind jetzt wieder zahlreiche Unternehmen und Selbstständige betroffen. Die Wittener Wirtschaftsförderung macht darauf aufmerksam, dass die Bundesregierung deshalb schnelle und unbürokratische Hilfen von rund zehn Milliarden Euro auf den Weg gebracht hat.

Damit sollen Unternehmen, Betriebe,  Soloselbstständige, Freiberufler, Vereine und Einrichtungen schnell und unbürokratisch unterstützt werden, die wegen der am 28. Oktober erlassenen Schließungsverordnungen den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Direkt betroffene Unternehmen sind z. B. Hotels, als indirekt betroffen gelten alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt,  „soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt“, so die städtische Wirtschaftsförderung. Dafür gilt eine Obergrenze von einer Million Euro. Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Wer erst nach dem 31. Oktober 2019 die Geschäftstätigkeit aufgenommen hat, kann als Vergleichsumsatz den durchschnittlichen Wochenumsatz im Oktober 2020 oder den durchschnittlichen Wochenumsatz seit Gründung wählen.

Antragsberechtigt sind neben Selbständigen und Soloselbständigen  auch kommunale Unternehmen insbesondere aus der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft. Einzelheiten sind auf dem Informationsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abrufbar  www.bmwi.de, Anträge können über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Kredite für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft

Zudem wurde der KfW-Schnellkredit  für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten geöffnet. „Dadurch können jetzt auch Selbstständige, die in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft tätig sind, Anträge stellen“, erklärt die Wirtschaftsförderung.

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