Wissenschaft, Forschung, Entwicklung  - Stadt Witten
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FEZ Witten
ZBZ Witten

Wissenschaft, Forschung und Entwicklung

Mit der Gründung der Universität Witten/Herdecke (UWH) www.uni-wh.de entstand im Jahr 1982 die erste private Universität Deutschlands. Damit wurde eine beachtenswerte Alternative in der deutschen Hochschullandschaft von mittlerweile nationalem und internationalem Rang geschaffen, die auch die Wirtschaftsstruktur Wittens nachhaltig verändert hat. Gemeinsam mit dem Anfang 1996 eröffneten Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) www.fez.de zeigt die Universität sowohl in wissenschaftlichen als auch wirtschaftlichen Bereichen örtliche und überregionale Auswirkungen.

Als Keimzellen für innovative Existenzgründungen und unermüdliche Motoren eines originären Wissens- und Technologietransfers forcieren sie z. B. in enger Kooperation mit dem überregionalen Projektverbund „Life Technologies Ruhr“ www.life-tec-ruhr.de die Profilierung Wittens als Zukunftsstandort der BioMedizin/Biotechnologie und der Gesundheitswirtschaft/Pflege, aber auch der Umwelttechnologien.  

Die strategische Weiterentwicklung der UWH im Kompetenzfeld „Gesundheits- und Lebenswissenschaften“ wird kontinuierlich durch die Erweiterung der wissenschaftlichen Einrichtungen forciert.

Das „ZBZ - Zahnmedizinisch-Biowissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungszentrum“ www.zbz-witten.de íst die zweite Ausbaustufe des FEZ mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Einrichtung ist  Bestandteil des Leitprojektes der Ruhrwirtschaft „Biomed Triangle“, das darauf ausgerichtet ist, die biomedizinischen Potenziale und Aktivitäten an den Standorten Bochum, Dortmund und Witten zu bündeln, um das Profil des Ruhrgebiets als biomedizinische Kompetenzregion weiter auszubauen.

Hervorragende Standortangebote für die Ansiedlung weiterer universitätsorientierter Unternehmen im unmittelbaren Umfeld von UWH und FEZ bieten alle Voraussetzungen, Witten durch die Realisierung eines entsprechenden Technologieparks mit den daraus resultierenden Synergieeffekten zu einem Fixpunkt der BioMedizin und Gesundheitswirtschaft zu entwickeln. 

- Unterstützung bei der Fördermittelakquise
- Unterstützung bei der Suche nach Kooperationspartnern
- Austausch zwischen Anwendung und Forschung

Herausforderungen

Im demographischen Wandel mit einer zunehmenden Anzahl älterer Menschen und steigendem Gesundheitsbewusstsein hat sich in Witten der Gesundheitsfaktor als wichtiger wirtschaftlicher zweig herausgebildet. „Witten-die Gesundheitsstadt“ gehört zu den Leitbildern der Stadtentwicklung und der Wirtschaftsförderung. Schon heute zählt der Gesundheitssektor mit der Uni Witten/Herdecke (UWH), dem benachbarten Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) und dem Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum (ZBZ) zu den Pluspunkten der Stadt. Das Verknüpfen der Gesundheitswirtschaft mit weiteren regionalen Handlungsfeldern wie dem wichtigen Projekt „Gesundheitscampus“ in Bochum oder mit den Bereichen Tourismus, Multimedia, Beschäftigung und Qualifizierung ist eine Herausforderung – und ein guter Weg.