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25. Unternehmertreff: Werk Oberbaustoffe Witten (er)stellt Zukunftsweichen

25. Unternehmertreff im Weichenwerk (Gruppenfoto: Stadt Witten)

An den großen Industriebrand in der Kronenstraße im Jahr 2015 können sich viele Wittener/innen sicher noch erinnern. Für das Unternehmen – „formell heißen wir ‚Werk Oberbaustoffe Witten‘, aber im Volksmund bleiben wir das Weichenwerk“, weiß Werksleiter Hubertus Willeke – war das ein einschneidendes Ereignis. Und gleichzeitig war es ein Tag für klare Richtungsentscheidungen. „Ich bin froh, dass das Weichenwerk in Witten geblieben ist und hier einen Neustart gewagt hat“, betonte Bürgermeisterin Sonja Leidemann in ihrer Begrüßung zum 25. Unternehmertreff. Der war am 14. Juni trotz nasskühlen Wetters und WM-Start wieder rege besucht (Gruppenfoto auf www.witten.de). Willekes und Leidemanns gemeinsamer Dank galt am Donnerstag noch einmal dem Großaufgebot von Feuerwehren, denen es seinerzeit gelang, lebenswichtige Maschinen zu retten.

Zukunftsfähigkeit war eindeutig das Thema des Abends – sowohl für Bürgermeisterin Sonja Leidemann, die das klare Ziel nannte, die städtische Wirtschaftsförderung stärker profilieren zu wollen, als auch für Willeke. Schon das Logo des 1863 gegründeten Weichenwerks (das W wird aus Weichen gebildet) zeigt: Der Wittener Standort mit seinen 440 Mitarbeitenden steht für klare Richtungsentscheidungen, für eine  „Zukunftssicherung durch Standortkonzept“. Schließlich liefert das Werk Witten, zu dem das Schwellenwerk Schwandorf gehört, ganze zwei Drittel aller neuen Weichen und Oberbaustoffe für die DB Netz AG.

Aktuell entsteht auf dem rund 150.000 Quadratmeter großen Gelände mit Flächen für Schulungen, Lagerung, Instandhaltung, Fertigung und Endmontage ein neues Verwaltungsgebäude. Bis 2020 wird in den Standort Witten, der innerhalb der Deutsche Bahn AG zur ‚DB Netze Fahrweg‘ gehört, sein stattlicher Millionenbetrag investiert worden sein. „Wir sind heute Innovationstreiber für alles, was Oberbaustoffe betrifft“, erläuterte Willeke die einzelnen Produkte: von Weichen über Kreuzungen und Zungenvorrichtungen bis hin zum so genannten ‚Herzstück‘. „Wer bei uns 10,80 Meter Schiene bestellt, bekommt die natürlich passgenau zugeschnitten und geliefert.“ Die Erläuterung der komplexen Funktionsweise einer Weiche schloss Willeke schmunzelnd: „Mehr ist da eigentlich nicht dabei“. Das Gelächter der Wittener Unternehmer/innen zog sich als gute Stimmung dann auch durch die anschließenden Führungen.

Beim gemeinsamen Ausklang bot der Abend Gelegenheit, sich in zwangloser Runde über Wirtschaftsthemen auszutauschen, Maßnahmen zur Stärkung des Standortes zu erörtern, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte zu vertiefen.

Nähere Informationen zum Unternehmertreff…

…gibt es unter der Rufnummer (02302) 581-6201 bei Anja Reinken, Leiterin des Wittener Amtes für Bodenmanagement und Wirtschaftsförderung.

Wichtigste Ansprechpartner für die Unternehmer/innen sind die drei städtischen Standortlotsen, die Bürgermeistern Leidemann im Werk Oberbaustoffe auch noch einmal persönlich vorstellte. Bernd Dinkloh, Nicole Günther und Kerstin Loyal sind alle telefonisch und per E-Mail erreichbar: bernd.dinkloh(at)stadt-witten.de oder Tel. (02302)581-6263 und mobil (0172) 3896632; nicole.guenther(at)stadt-witten.de oder Tel. (02302) 581-6264 und mobil (0172) 8413943; kerstin.loyal(at)stadt-witten.de oder Tel. (02302) 581-6265.

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