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Wirtschaftsförderung: Strategieprozess „Wirtschaft in Witten 2030“ läuft

Daumen hoch: Der Strategieprozess "Wirtschaft in Witten 2030" läuft (Grafik: Gerd Kühn, Stadt Witten)

Wenn man ein innovatives Wirtschaftsstrategiekonzept für die Universitätsstadt Witten entwickeln will, muss man – na klar! – die Unternehmer/innen der Stadt unbedingt einbeziehen. Die städtische Wirtschaftsförderung hat deshalb am Dienstag, 23. Oktober, zur zweiten öffentlichen Veranstaltung „Wirtschaft in Witten 2030“  ins Forschungs- und Entwicklungszentrum eingeladen. Dem etwa 40-köpfigen Publikum wurden am Abend die Handlungsbedarfe präsentiert, die wiederum Folge der Strukturanalyse (Anfang 2018) sind.

Nach einführenden Worten von Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Amtsleiterin Anja Reinken (Bodenmanagement und Wirtschaftsförderung) stellte die Firma Planquadrat aus Dortmund die ersten Ergebnisse des Gewerbeflächenkonzeptes für die Stadt Witten. Wenig überraschende aber relevante Erkenntnis: Die Gewerbeflächensituation der Stadt Witten ist  insofern schwierig, als es wenige ungenutzte Grundstücke, Leerstände und Brachen in den bestehenden Gewerbegebieten gibt. Der Ausnutzungsgrad bestehender Flächen ist hoch, betriebliche Flächenreserven stehen dem Gewerbeflächenmarkt nicht zur Verfügung. Zudem sind Entwicklungsflächen aufgrund verschiedener Restriktionen nicht oder noch nicht nutzbar (z.B. Thyssen-Gelände)  – und was genutzt werden könnte (z.B. Drei Könige) deckt den Gesamtbedarf nicht.  

Moduldrei Standortstrategie hat in der Veranstaltung auch den Strategieprozess für die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten skizziert: Auf Grundlage der Unternehmensbefragung vom Februar sind fünf Handlungsfelder identifiziert: Witten als Wirtschaftsstandort, Menschen und Arbeit, Hochschulen und Witten, Unternehmen am Standort und Investoren. Bearbeitet werden sie von einer Lenkungsgruppe bestehend aus städtischer Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsförderungsdezernentin (Bürgermeisterin Leidemann) und Vertretern der Fraktionen.

Nächster Schritt ist nun, aus den abgeleiteten Handlungsbedarfen die wichtigsten Arbeitsfelder festzulegen und als Projektvorschläge weiter zu entwickeln. Die priorisierten Projektvorschläge sollen dann im Frühjahr 2019 von der Politik beschlossen werden.

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